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Der Begriff „Subsistenz“ steht in seiner ursprünglichen Bedeutung für das „Bestehen aus sich selbst heraus“ bzw. Selbsterhaltung. Dies bildet den Bedeutungskern ganz unterschiedlicher Vorstellungen von „Subsistenz“ in der Fachliteratur (z. B. im Bielefelder Subsistenzansatz). Entgegen der üblichen Darstellungen soll „Subsistenz“ aber nicht z. B. auf Landwirtschaft, karges Leben oder feministische Aspekte reduziert sein, sondern für ganz unterschiedliche Wirtschaftsstile fruchtbar werden. Der modernen Subsistenzperspektive geht es vielmehr darum, Selbsterhaltung ganz allgemein als ein Grundmotiv des Wirtschaftens im theoretischen und praktischen (normativen) Rechtfertigungskontext zu thematisieren. Dafür sind aber begriffliche Spezifikationen notwendig.
2020
Level: leicht
Ökonomik ohne Existenznotwendigkeit?
Die kontraktive Geldpolitik umfasst alle Maßnahmen, welche das Geldangebot, das heißt die Höhe des sich im Umlauf befindlichen Geldes, verringert. In den meisten Ländern wird die Geldpolitik von einer Zentralbank oder einem Finanzministerium durchgeführt. Die Geldpolitik der Europäischen Union regelt die Europäische Zentralbank (EZB).
Level: leicht
Kontraktive Geldpolitik
Weder Staaten allein noch Unternehmen werden angesichts des Klimakollaps‘ die Daseinsvorsorge und Infrastruktur aufrechterhalten. Neben der Fiskalwende braucht es dafür vor allem die Legitimation der Gemeingut kultivierenden Zivilgesellschaft. Ein Beitrag von Paul Jerchel.
2024
Level: mittel
Commons-Public Partnerships als Booster für die Transformation?
Seit Beginn der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise 2007 steht auch die akademische Disziplin der Ökonomie in der Kritik. Dabei ist die Ökonomie nicht nur mit dem Vorwurf konfrontiert, man hätte die Entstehung der Krise sowie die ihr zugrunde liegenden mittel- bis langfristigen Entwicklungen nicht ausreichend beachtet und antizipiert.
2016
Level: leicht
Ökonomie! Welche Ökonomie?
In 'Wagenknecht - nationale sitten & schicksalsgemeinschaft' von Wolfgang Veiglhuber und Klaus Weder findet sich eine kritische Auseinandersetzung mit Sahra Wagenknechts ökonomischem Denken. Dabei wird insbesondere ihre Nähe zu konservativen und reaktionären Gedankenwelten herausgearbeitet.
2022
Level: leicht
Wagenknecht - nationale Sitten & Schicksalsgemeinschaft
Die Modern Monetary Theory (kurz: MMT, dt: moderne Geldtheorie) ist eine geldtheoretische und makroökonomische Denkschule, bei der es hauptsächlich um die Analyse des Geld- und Kreditsystems und insbesondere um die Frage der Kreditschöpfung geht.
2017
Level: leicht
Modern Monetary Theory
Im Wachstumsprozess weitet sich der wirtschaftliche Kreislauf zu einer Spirale aus, die im Aufstieg einem exponentiellen Pfad folgt. Um den Antrieb und die Möglichkeit zur Verfolgung dieses Wachstumspfads zu erklären, muss die Dynamik des Geldes, der Energie und der menschlichen Imagination deutlicher herausgestellt werden als es in der konventionellen ökonomischen Theorie der Fall ist.
2013
Level: mittel
Die Wachstumsspirale
Die zunehmende Digitalisierung von Lernmaterialien verstärkt bereits bestehende Problemfelder: Zum einen verschlechtert sich das in den letzten Jahren ohnehin angespannte Verhältnis von geltendem Urheberrecht und alltagsdidaktischer Praxis. Die sich wandelnde Technik macht die digitale Verbreitung, Veränderung und die Wiederaufbereitung bestehender Materi- alien immer einfacher. Lehrer_innen und Schüler_innen bewegen sich damit jedoch oft in rechtlichen Graubereichen oder sogar außerhalb der Grenzen des Urheberrechtes.
2016
Level: leicht
Open Educational Resources (OER) für die (sozio-)ökonomische Bildung an Schulen in NRW und in Deutschland
Basierend auf Ideen der neoklassischen Denkschule argumentieren viele Ökonomen, dass die Krisenländer nach der Einführung des Euro zu lange über ihren Verhältnissen gelebt und so die Eurokrise verursacht hätten. Ihre Sichtweise wird hier zusammengefasst.
2017
Level: leicht
Die neoklassische Interpretation der Eurokrise | bpb
Seit Jahrzehnten wird über ökologische Grenzen des Wachstums und nachhaltige Entwicklung diskutiert. Die Ökonomik ist jedoch auf dem »Materialauge« weitgehend blind und setzt einfach darauf, dass ressourcenschonendes Wachstum möglich ist, frei nach dem Motto: was sich denken lässt, lässt sich auch umsetzen. Ein Essay von Oliver Richters und Andreas Siemonei.
Level: leicht
Auf dem »Materialauge« blind
Die Erwerbstätigen in Deutschland wollen heute weniger arbeiten als je zuvor. Laut einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung liegt die Wunscharbeitszeit bei 32,8 Stunden pro Woche. Dafür würden die Beschäftigten auch in Kauf nehmen, weniger zu verdienen. Neben diesen individuellen Gründen sprechen auch viele gesellschaftspolitische Faktoren für eine Arbeitszeitverkürzung, argumentiert Lina Andres.
2024
Level: leicht
Endlich reden wir wieder über Arbeitszeitverkürzung
Anfang der 1990er Jahre hofften viele Menschen auf die "Friedensdividende" die die Überwindung des Kalten Krieges versprach. Heute wissen wir, dass diese Hoffnung eine Illusion war und das neue Jahrhundert große Probleme für die Menschheit bereithält: Klimaerwärmung, Raubbau der natürlichen Ressourcen, Armut und Hunger, technische und kulturelle Fehlentwicklungen.
2011
Level: leicht
Grundlagen einer nachhaltigen Wirtschaftslehre
In diesem Text aus der Reihe "Exploring Economics - Foundations" werden die Grundlagen der Internationalen Politischen Ökonomie als interdisziplinäre wissenschaftliche Strömung dargestellt.
2020
Level: mittel
Internationale Politische Ökonomie
Der Fokus der Österreichischen Schule liegt auf der wirtschaftlichen Koordination von Angebots- und Nachfrageplänen zwischen Individuen. Konstitutiv sind u.a. der Subjektivismus, das Nutzenprinzip, Laissez-faire-Politik, fundamentale Unsicherheit sowie der Fokus auf den/die Unternehmer*in.
Österreichische Schule
Ökonomische Ungleichheiten und große Unterschiede in den Lebensbedingungen sind für die Europäische Union (EU) eine wachsende politische Herausforderung. Die Unterschiede in den Einkommen führen zu verstärkter Arbeitsmigration sowie zu Lohn- und Sozialdumping – und sie treiben den Standortwettbewerb zwischen den Mitgliedstaaten an. Hierbei geht es oft um ökonomische Indikatoren, das heißt um Messgrößen, die über die jeweilige wirtschaftliche Situation oder Struktur der Länder Auskunft geben; Fragen der Lebensqualität und des gesellschaftlichen Wohlergehens erhalten unter diesem Blickwinkel innerhalb der EU hingegen kaum Aufmerksamkeit.
2018
Level: leicht
Ungleichheit in Europa sichtbar machen
Ein reines Monopol (Mono - griech. monos = „allein“, „einzig“; Pol - polein = „verkaufen“) liegt immer dann vor, wenn viele Nachfrager (z.B. private Haushalte) genau nur einen einzigen Anbieter (z.B. Unternehmen) eines bestimmten Gutes bzw. einer bestimmten Leistung zur Auswahl haben, ohne Wahl auf ein Substitut (Ersetzung des Gutes bzw. der Leistung mit einer anderen).
2021
Level: leicht
Reines Monopol
Viele Länder Europas leiden seit Jahren unter den Folgen der Euro-Krise. Doch was dagegen zu tun ist, darüber sind sich Politiker und Ökonomen uneins. Hier geben sechs Expertinnen und Experten sechs unterschiedliche Antworten auf sechs zentrale Fragen zur Zukunft des Euro.
2017
Level: leicht
Videos: 6x6 Fragen zur Euro-Krise | bpb
Nahezu alle Bereiche unseres Lebens sind vom Wachstums- und Beschleunigungsdenken geprägt. Die Grundannahme des ewig andauernden Wirtschaftswachstums ist dabei an das Versprechen von Wohlstand und Reichtum geknüpft.
2018
Level: leicht
Anders wachsen
Im kapitalistischen Wirtschaftssystem richten Konsumenten, Investoren und Unternehmerinnen ihr Handeln auf die Zukunft aus. Diese birgt Chancen und Risiken, ist aber vor allem eines: ungewiss. Wie gehen die Akteure mit dieser Ungewissheit um? Ökonomen beantworten diese Frage mit verschiedenen Theorien, die auf die Berechenbarkeit des Marktes setzen.
2018
Level: mittel
Imaginierte Zukunft
Die Folge des 'td;dr' Podcast der Rosa-Luxemburg Stiftung gibt eine Einführung in die Theorie von Karl Polanyi.
2025
Level: leicht
tl;dr #49: Karl Polanyi: «The Great Transformation»
Einer der wichtigsten Bezugspunkte des Marktfundamentalismus ist Friedrich August von Hayeks „Road to Serfdom“
2019
Level: leicht
Road to Serfdom? Wirtschaft und Konsum im Dritten Reich
In dem Gespräch ging es darum, wie der Sachverständigenrat eigentlich arbeitet und wie Achim zum „Wirtschaftsweisen“ geworden ist. Außerdem haben wir uns über die Position des Sachverständigenrates zur CO²-Bepreisung und Achims Minderheitsvotum zur Schuldenbremse unterhalten.
2020
Level: mittel
In der Wirtschaft mit Achim Truger … und der Sachverständigenrat.
Der zentrale Stellenwert, den Wirtschaftswachstum in den Wirtschaftswissenschaften, aber auch in Medien, Politik und der Öffentlichkeit einnimmt, wird angesichts der massiven Überschreitung ökologischer Grenzen sowie des schwindenden Zusammenhangs von Wirtschaftswachstum und Lebensqualität zunehmend infrage gestellt.
2017
Level: mittel
Perspektiven einer Wirtschaft ohne Wachstum
Die Wirtschaftswissenschaften stehen zu Beginn des 21. Jahrhunderts an einem Scheideweg. Mehr denn je stellt sich die Frage danach, was eine zeitgemäße Ökonomik leisten kann und will - und warum das bisweilen ziemlich an die Substanz geht
2017
Level: mittel
Kritik der grotesken Vernunft
Hohepriester der Freihandelssekte Internationaler Handel und Globalisierung in Standardlehrbüchern der Volkswirtschaftslehre Achim Truger Quelle van Treeck Till and Janina Urban Wirtschaft neu denken Blinde Flecken in der Lehrbuchökonomie iRights Media 2016 Das Buch kann hier bestellt werden http irights media de publikationen wirtschaft neu denken Rezensierte Bücher Krugman P R …
2016
Level: leicht
Hohepriester der Freihandelssekte - Internationaler Handel und Globalisierung in Standardlehrbüchern der Volkswirtschaftslehre
Ist das BIP wirklich der Wert, an welchem wir den Fortschritt eines Landes und einer Gesellschaft messen sollten? Wir sollten über den Punkt hinaus kommen, an welchem wirtschaftlicher Erfolg mit Wirtschaftswachstum und gesellschaftlichem Fortschritt gleichgesetzt wird. Stattdessen könnte die Art, wie wir wirtschaften, als Mittel zum Zweck für eine Gesellschaft dienen, die ihren Wohlstand neu definiert und nicht mehr von quantitativem Wachstum abhängig macht.
Level: leicht
“Die Verwandlung”: Ringen um einen neuen Wohlstandsbegriff
Das Dossier stellt einen guten, anschaulichen Überblick des Wirtschaftswachstums aus "marxistischer Brille" dar.
2020
Level: mittel
Wirtschaftswachstum aus marxistischer Perspektive
Nach einer Einführung in die verschiedenen Problemfelder des Konsumguts Kleidung werden Verbesserungsmöglichkeiten aufgezeigt, die jede Einzelperson in ihrem Konsumverhalten bewirken kann und welche Veränderungen auf politischer Ebene und Produktionsseite notwendig sind.
Level: leicht
Nachhaltigkeitsprobleme von globalen Wirtschaftsketten am Beispiel Kleidung
Unter der Fragestellung "Wie weiter mit ...?" werden die Werke von acht der wichtigsten Geistes- und Gesellschaftswissenschaftler des 19. und 20. Jahrhunderts neu und wieder gelesen. Können, sollen oder müssen wir deren Blick auf soziale Fragen und Probleme heute noch teilen? Karl Marx ist heute der weltweit am meisten gelesene Klassiker.
2016
Level: mittel
Wie weiter mit Karl Marx?
"Demokratien im inszenierten Standortwettbewerb" diskutiert die Voraussetzungen und Folgen des Standortwettbewerbs von Grund auf.
2021
Level: mittel
Demokratien im inszenierten Standortwettbewerb
"Es ist mir egal, wer die Gesetze einer Nation schreibt – solange ich ihre Volkswirtschaftslehrbücher schreiben kann." Der Ausspruch des Ökonomie-Nobelpreisträgers und Lehrbuchautors Paul A. Samuelson gilt als symptomatisch für den Einfluss von Ökonom_innen in der modernen Gesellschaft und für den Allgemeingültigkeitsanspruch ihrer Theorien.
2016
Level: mittel
Wirtschaft neu denken
Während man sich über die Bedeutung des Wissens in der heutigen Gesellschaft einig ist und sogar von Wissensgesellschaft spricht, zeichnen sich die Antworten zur Frage, was Wissen eigentlich ist, mehr durch Divergenz statt Konvergenz aus. Dies gilt insbesondere für ökonomisches Wissen.
2014
Level: mittel
Wissen! Welches Wissen? Zu Wahrheit, Theorien und Glauben sowie ökonomischen Theorien

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