Marktradikalismus als politische Ökonomie - Das Beispiel der Ordoliberalen

Walter Ötsch
Netzwerk Plurale Ökonomik, 2015
Level: leicht
Thema: Geschichte des ökonomischen Denkens
Format: Vorlesung
Dauer: 00:26:41
Link: https://www.youtube.com/watch?v=HdqFAjKw7rU&list=PLHcX3MybUIx71qs1JvrB70_tfgp7Cyhk1&index=8
Walter Ötsch stellt die Ergebnisse einer Netzwerkanalyse eines Datensatzes zu Deutschen ordoliberalen Ökonomen in der Nachkriegszeit vor. Um die Daten zu interpretieren, verwendet er die Netzwerktheorie von Bruno Latour und kontextualisiert die Verbindungen der Personen im Netzwerk mit historischen Daten. Die Interpretation der Daten legt nahe, dass schon vor dem Zweiten Weltkrieg, aber insbesondere danach, Ordoliberale enge Verbindungen mit politischen und unternehmerischen Akteuren sowie Akademikern der Neoklassischen und Österreichischen Tradition hatte. Diese Netzwerke hatten auch eine internationale Dimension. Laut Ötsch hielt diese Netzwerke der gemeinsame Gegenpol zur Keynesianischen Theorie zusammen sowie ihre binäre Interpretation des Markt-Staat Verhältnisses.

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