923 Ergebnisse

Der Fokus der Verhaltensökonomik liegt auf dem beobachtbaren Verhalten von Menschen und deren Entscheidungen.
Verhaltensökonomik
Gegenstand der Studie ist eine vergleichende Bestandsaufnahme des aktuellen Profils und der zukünftigen Entwicklungstendenzen in der deutschen und US-amerikanischen Volks- wirtschaftslehre (VWL). Hintergrund ist die Frage nach einem deutschen Sonderweg in der Ökonomie. Hierfür werden die derzeit tätigen VWL-Universitätsprofessor_innen in Deutschland und den USA im Hinblick auf ihre thematische und inhaltliche Ausrichtung sowie auf ihr akademisches und außeruniversitäres Wirkungsspektrum untersucht.
2016
Level: mittel
Die VWL in Deutschland und den USA — eine ländervergleichende Analyse
Die Disziplin der Wirtschaftswissenschaften nutzt im Bereich der Verhaltensökonomik häufig experimentelle Spiele, um das menschliche Verhalten zu untersuchen, wie z.B. das Diktatorspiel. Mithilfe postkolonialer Analysemethoden untersucht dieser Essay am Beispiel eines bekannten Aufsatzes der Verhaltensökonomik von Henrich et al. 2001 zu indigenen Gemeinschaften, wie Wissen über menschliches Verhalten in wirtschaftlichen Kontexten konstruiert und kategorisiert wird.
2020
Level: schwer
Postkoloniale Kritik der Verhaltensökonomik
‚Markt‘ ist einer der wichtigsten Begriffe der Ökonomik. Die meisten bezeichnen das Wirtschaftssystem als ‚Marktwirtschaft‘ oder als ‚soziale Marktwirtschaft‘. Markt ist aber ein vieldeutiger und kaum erforschter Begriff, weder was seine Theoriegeschichte noch seine institutionelle Ausgestaltung oder die Wirkungen des Gebrauchs von „dem“ Markt (im Sinne eines agierenden Subjekts) angeht.
2015
Level: leicht
Markt! Welcher Markt?: Der interdisziplinäre Diskurs um Märkte und Marktwirtschaft
Die Ergebnisse der Befragung belegen, dass die Lehrenden von einer Hierarchisierung der in der ökonomischen Analyse auftauchenden Begriffe ausgehen; die hauptsächlich für relevant gehaltenen Begriffe offenbaren hierbei eine spezielle konzeptionelle Sichtweise (Identifikation eines „mainstream“). Laut den Befragten ist der Mainstream durch Konzepte und Methoden gekennzeichnet, die sich im Gedankengerüst der neoklassischen Denkschule bewegen. Als relevantestes Merkmal des Mainstreams beschreiben die Befragten das Akteurskonzept des Homo oeconomicus sowie die Kategorien Rationalität, Gleichgewicht, Maximierung und Effizienz.
2016
Level: leicht
Offene Ohren, gebundene Hände? Ergebnisse der Befragung der Lehrenden - EconPLUS
Oft wird so getan, als wenn es für den Kampf gegen den Klimawandel „nur“ einer Transformation des bisherigen Wirtschaftens bedarf. Doch die Klimakrise ist eine Krise des vorherrschenden Produktionsmodells – und der dafür benötigten Ressourcen.
2022
Level: leicht
Ohne eine Rohstoffwende werden wir die Klimaziele nicht erreichen
Fragen über den Zweck, die Struktur und den Inhalt des wirtschaftswissenschaftlichen Curriculums sie sind so alt wie die Disziplin selbst. Ein prominentes deutsches Beispiel ist der vor mehr als 100 Jahren ausgefochtene Werturteilsfreiheitsstreit. Das öffentliche kritische Interesse an den Wirtschaftswissenschaften korreliert mit den Krisen des Systems. Aus dieser Warte gesehen ist es nicht verwunderlich, dass sich nach der großen Finanzkrise in den Nuller Jahren dieses Jahrhunderts vermehrt kritische Stimmen zu Wort melden.
Level: leicht
Eine kritische Lehrbuchanalyse
Umfassende Analysen des globalen Kapitalismus haben wieder Konjunktur, und mit ihnen kommt auch der zwischenzeitlich totgesagte Karl Marx wieder zu unverhofften Ehren (Negri/Hardt, Robert Kurz u.A.). FReilich scheint diese Auseinandersetzung durchweg recht oberflachlich, findet zumindest Michael Heinrich und pladiert somit fur eine Neuaneignung der Marxschen Theorie selbst.
2005
Level: mittel
Kritik der politischen Ökonomie
Warum bleibt die Vielfalt des wirtschaftswissenschaftlichen Meinungsspektrums in der medialen Berichterstattung weitgehend unberücksichtigt? Warum kommen immer dieselben (oft fachlich orthodoxen) Stimmen zu Wort? Die Selektionslogik des Medienmarkts und der so genannte Nachrichtenwert tragen maßgeblich dazu bei. Ein Beitrag von Francis Rohr.
Level: leicht
Die Ökonomie der Massenmedien
Eine begriffliche und interdisziplinäre Analyse des Geldes, die im vorliegenden Band dokumentiert ist, lässt in den traditionellen Geldtheorien einen blinden Fleck erkennen.
2016
Level: mittel
Geld! Welches Geld?
Manuel Schulz hat sich im Rahmen der Schreibwerkstatt "Varieties of Mainstream Economics?" kritisch mit dem normativen Selbstverständnis der Verhaltensökonomik auseinandergesetzt.
Level: leicht
Humanisierung der Ökonomie oder Ökonomisierung der Humanität? Zur normativen Verortung der Verhaltensökonomik
Diese Webseite widmet sich der Vielfalt bestehender ökonomischer Theorien und Methoden. Orientiere Dich, vergleiche, entdecke und studiere die unterschiedlichen ökonomischen Perspektiven.
2016
Level: leicht
Neoklassisches Paradigma in Standardlehrbüchern
Die meisten Sozialwissenschaften beschäftigen sich mit der Ideengeschichte ihres Faches im Grundstudium. Anders in der Volkswirtschaftslehre. Aber ist nicht der Kontext eines Modells oder einer Theorie, bzw. die jeweilige Entstehungsgeschichte entscheidend, um es in der Tiefe zu verstehen? Ein Essay von Luisa Jentsch.
Level: leicht
Vom Nutzen der Historie für die Wirtschaftswissenschaften
Wirtschaftswachstum in den Ländern des Globalen Nordens zu kritisieren ist eine Sache, aber was bedeutet Wachstumskritik für die Länder des Globalen Südens? Inwiefern ist die Frage nach Wachstum und Postwachstum für den Globalen Süden und die Entwicklungszusammenarbeit relevant? Mit drei Redner*innen aus dem Globalen Süden wurden diese Fragen im Seminar „Entwicklungszusammenarbeit in einer Postwachstums-Ära“ diskutiert.
2021
Level: leicht
Wachstumskritik in der Entwicklungszusammenarbeit
Die Zeit, um den Klimakollaps allein mit marktkonformen Instrumenten abzuwenden, ist abgelaufen – jetzt helfen nur mehr Verbrauchsminderungen. Und durch eine Wegbesteuerung des desaströsen Überkonsums können zugleich die Mittel für den Aufbau einer regenerativen Infrastruktur verfügbar gemacht werden.
2022
Level: leicht
Nur eine progressive Steuerrevolution kann den Klimakollaps vielleicht noch aufhalten
"Dunkler Kontinent", "Elendsgebiet" oder "Rohstofflager der Welt", noch immer denken und reden wir über Afrika in Stereotypen. Und noch immer ist der Maßstab, mit dem wir den Zustand und die Perspektive des Kontinents beurteilen, das Entwicklungsmodell des Westens, selbst wenn sich dieses weltweit als höchst zerstörerisch erwiesen hat.
2019
Level: mittel
Afrotopia
Die „Internationale Finanzielle Subordination“ zementiert eine hierarchische Weltwirtschaft – die sich in instabilen Kapitalströmen, hohen Finanzierungskosten und der Dominanz des US-Dollars zementiert. Ein Beitrag von Annina Kaltenbrunner.
2024
Level: mittel
Wie der Überfluss an Finanzvermögen globale Abhängigkeiten schafft
In den Jahren seit 2007 stand die Welt vor einer Kernschmelze des Finanzsystems, die nur durch massive Rettungsaktionen der Politik zu Lasten des Steuerzahlers verhindert wurde.
2013
Level: mittel
Die große Finanzmarkt- und Staatsschuldenkrise
Nach dem Ersten Weltkrieg und der Oktoberrevolution in Russland gewannen ökonomische Alternativen zur Marktwirtschaft enorm an politischer und intellektueller Anziehungskraft. Viele Ökonomen hielten eine planwirtschaftliche Organisation der Wirtschaft für nicht nur wünschenswert, sondern auch für machbar.
2025
Level: leicht
Die vergessene Alternative
Das Dossier zur "Vielfachkrise" des Magazins "iz3w" wirft einen Blick auf die derzeitige Vertiefung und Beschleunigung der Krise des globalen Kapitalismus, die sich unter anderen in Pandemie, Krieg, Inflation und der Klimakatastrophe bemerkbar macht.
2024
Level: leicht
Die Vielfach­krise - Noch reparabel?
Erst die Krise der Finanzmärkte, dann die des Euro und nun die globalen Flüchtlingsbewegungen: Seit bald einem Jahrzehnt kommt die Welt aus dem Krisenmodus nicht mehr heraus. Und ein Ende scheint nicht in Sicht. Gleichzeitig droht die wohl größte Krise immer mehr verdrängt zu werden, nämlich die der Grenzen des Wachstums und ihrer Überschreitung.
2015
Level: mittel
Mehr geht nicht!
Eine erfolgreiche Wirtschaftstransformation hängt von einer Veränderung der ökonomischen Praktiken der Akteure ab. Die „Spirale transformativen Lernens“ identifiziert, welche Fähigkeiten dafür entscheidend sind.
Level: leicht
Wie eine klimagerechte ökonomische Bildung aussehen könnte
In dieser vierteiligen Erklär-Artikelserie behandelt Sebastian Gerchert den Fiskalmultiplikator. Diese ökonomische Kennzahl wird seit langer Zeit kontrovers diskuttiert.
2020
Level: leicht
Der Fiskalmultiplikator
Das Dezernat Zukunft hatte in diesem Webinar Stefan Eich als Gesprächsgast eingeladen um über dessen druckfrisch erschienenes Buch The Currency of Politics The Political Theory of Money from Aristotle to Keynes Princeton University Press 2022 damit sowohl über die historische Rolle von Geldsystemen als politische Institutionen als auch über die …
2022
Level: mittel
The Currency of Politics - Open House Webinar mit Stefan Eich
In diesem Text aus der Reihe "Exploring Economics - Foundations" werden die Grundlagen der Internationalen Politischen Ökonomie als interdisziplinäre wissenschaftliche Strömung dargestellt.
2020
Level: mittel
Internationale Politische Ökonomie
Der Fokus der Österreichischen Schule liegt auf der wirtschaftlichen Koordination von Angebots- und Nachfrageplänen zwischen Individuen. Konstitutiv sind u.a. der Subjektivismus, das Nutzenprinzip, Laissez-faire-Politik, fundamentale Unsicherheit sowie der Fokus auf den/die Unternehmer*in.
Österreichische Schule
Was ist Solidarische Ökonomie und welches Verständnis von Wirtschaft wird dabei unterstellt? Elisabeth Voß erläutert das Konzept der Solidarischen Ökonomie als ein Konzept des sozial-ökologischen Wirtschaftens und präsentiert weitere, sich teilweise überschneidende Ansätze wie social economy, Commons, Genossenschaften, Gemeinwohlökonomie sowie feministische Ansätzen. Da diese Konzepte eng mit der Praxis verwoben sind, stellt Voß in der zweiten Hälfte des Vortrages viele Beispiele aus den Feldern Arbeitsorganisation, Ernährung, Daseinsvorsorge, Technologie und Wohnen vor.
2014
Level: leicht
Anders Wirtschaften: Sozial - ökologisch - demokratisch. Solidarische Ökonomie und andere alternative Ansätze
Prof. Kädtler (Soziologe) betrachtet die Kapitalismusform des "Finanzmarktkapitalismus" aus soziologischer Perspektive, im besonderen aus Sicht der Konventionenökonomik. Nach Einführungen in (a) Finanzmärkte, (b) Finanzialisierung und Finanzmarktkapitalismus (ab 9:30) sowie (c) Formationstheorien und „Cultural Economy"-Ansätze (u.a. Konventionenökonomik) (ab 16:00), liegt der Schwerpunkt der Analyse darauf, (d) mithilfe der Konventionenökonomik zu erklären, wie ein System des Finanzmarktkapitalismus entstehen konnte (ab 38:00). Kurz geht der Vortragende am Ende der Frage nach, warum sich die Situation auch nach der globalen Finanzkrise nicht geändert hat. Der Vortrag bietet einen interessanten ersten Einblick in die soziologische Perspektive auf Finanzmarktkapitalismus. Die Hauptanalyse und die Anwendung der Theorie an praktischen Beispielen ist eher kurz gehalten, allerdings werden relevante Schulen und Autoren genannt, die weiter recherchiert werden können.
2015
Level: leicht
Finanzmärkte und Finanzmarktöffentlichkeit
Helge Peukert referiert über die Entwicklung des Finanzsystems in Europa nach dem Zweiten Weltkrieg. Dabei erläutert er verschiedene Ursachen der Eurokrise, die Rolle von Schulden bei der Geldschöpfung und die Auswirkungen dessen in Finanzkrisen. Zum Schluss werden Vorschläge zu Reformen des Finanzsystems in der Eurozone (unter anderem Vollgeldreform, Bankenzerschlagung, Schuldentilgung) präsentiert.
2015
Level: leicht
Money make the world go ’round”. Geld, Schulden und die Eurokrise
Julia und Rudi treffen sich in der 54. Folge mit Fred Heussner und Rike Reimer aus dem Netzwerk Plurale Ökonomik. Sie sprechen über die Entstehung, die Ziele und die Entwicklung des Projekts und erfahren zudem, wie sowohl die Finanzkrise als auch die Klimakatastrophe die Kritik des Netzwerks über die Zeit beeinflussen und verändern.
2023
Level: leicht
In der Wirtschaft mit Rike Reimer, Fred Heussner und dem Netzwerk Plurale Ökonomik
Das Leiden an der Liebe ist ein soziologisches Phänomen, das Illouz untersucht wie einst Marx die Ware im Kapitalismus: in Begriffen des Tauschs zwischen ungleichen Marktteilnehmern. In sechs Kapiteln entfaltet sie die Ursachen zeitgenössischen Liebesleidens sowie die Spezifika des heutigen Umgangs mit Beziehungskrisen. Die digitalen Heiratsmärkte spielen dabei ebenso eine Rolle wie die neuen Mechanismen der Partnerwahl und der strategische Umgang mit der romantischen Vorstellungskraft.
2011
Level: mittel
Warum Liebe weh tut
Mit einer grundlegend neuen Qualitätstheorie des Konsums zeigt Ernst Mohr: Distanz und Nähe werden im Sozialen konsumierend kommuniziert und durch Kommunikation produziert. Er positioniert Stile postmoderner Gruppen - wie bspw. Hip-Hop, Punk, Skinhead, Hipster, Pop - mit jenen des »Mainstreams« in einem stilistischen Gesamtsystem der Gesellschaft und analysiert deren Begegnungen.
2020
Level: leicht
Die Produktion der Konsumgesellschaft

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