Pluralismus-Debatte meets Wirtschaftsjournalismus

Pluralismus-Debatte meets Wirtschaftsjournalismus
Valentin Sagvosdkin
Exploring Economics, 2021
Level: leicht
Perspektive: Diverse
Thema: Kritik am Mainstream, Märkte, Neoliberalismus, Schulunterricht, Sozioökonomie, Wissenschaftssoziologie, Lehre
Format: Text

Pluralismus-Debatte meets Wirtschaftsjournalismus.

Studie zur Pluralität in der wirtschaftsjournalistischen Ausbildung

Valentin Sagvosdkin | 2021


Während die Pluralismus-Debatte in den Wirtschaftswissenschaften an Fahrt aufgenommen hat, gibt es seit einigen Jahren vermehrt Forschung zur Vielfalt der wirtschaftlichen bzw. wirtschaftspolitischen Berichterstattung. Die Studie „Qualifiziert für die Zukunft? Zur Pluralität der wirtschaftsjournalistischen Ausbildung in Deutschland“ hat diese Debatten erstmals zusammengeführt und die Frage aufgeworfen: Wie ökonomisch plural und reflexiv werden angehende Wirtschaftsjournalist:innen ausgebildet? Kernergebnis: Vor allem ökonomische Grundlagenveranstaltungen sind überwiegend orthodox ausgerichtet und prägen potenziell nicht nur Ökonomie-Studierende, sondern auch zukünftige Journalist:innen – und damit zentrale mediale „Gatekeeper“ für ökonomische Theorien und Perspektiven.

(Wirtschafts-)journalistische Vielfalt?

Wirtschaftsjournalismus umfasst viele Spielarten von Unternehmensreports, über Verbraucher:innen- oder Finanzjournalismus bis hin zu wirtschaftspolitischem Journalismus (Moss 2009). Dabei adressiert der wirtschaftspolitische Journalismus am ehesten die Leser:innen in ihrer umfassenden Rolle als demokratische Bürger:innen und nicht in erster Linie in ihren potentiellen Rollen als Investor:innen oder Konsument:innen. Wirtschaftsjournalismus muss dabei nicht über das Resort „Wirtschaft“ definiert werden, sondern kann auch Resort übergreifend als der Bereich beschrieben werden, der wirtschaftliche und wirtschaftspolitische Fragen thematisiert (Mast und Spachmann 2014: 255).

Vor allem der wirtschaftspolitische Journalismus steht in Krisenzeiten vor der Aufgabe und der Herausforderung, multiperspektivisch zu berichten, Kritik und Kontrolle öffentlicher Akteure auszuüben, als eines von mehreren Frühwarnsystemen vor (Finanz-)Krisen zu warnen (Arlt und Storz 2010a), mit Hilfe wirtschaftswissenschaftlichen Hintergrundwissens Themen richtig, verständlich und vielfältig aufzubereiten und Öffentlichkeit herzustellen (Mast 2012: 56f; Otto und Köhler 2017). Nicht zuletzt trägt wirtschaftspolitischer Journalismus mit pluralen Sichtweisen zur politischen Willensbildung der Bürger:innen und einer lebendigen Demokratie bei. Innerhalb des Journalismus wird immer wieder eine Debatte über die (Un-)Möglichkeit eines wertneutralen oder rein objektiven Journalismus geführt (Kreienbrink 2019; Neshitov 2017; NDR 2020). Da es gerade in wirtschaftspolitischen Fragen kaum eine vollkommen „objektive“ Berichterstattung  geben kann, sollte Journalismus idealerweise wirtschaftlich, intellektuell und ideologisch unabhängig sein und Deutungsmonopole mit alternativen Deutungen in Frage stellen (Müller 2017: 43f). „Dominante ökonomische Narrative herauszufordern, gehört zu den originären Funktionen des wirtschaftspolitischen Journalismus“ (ebd.: 42).

Forschungen aus den letzten Jahren deuten jedoch statt auf eine solchen Vielfalt eher auf eine Dominanz neoklassischer Wirtschaftstheorie im medialen Diskurs hin: Ob in der Berichterstattung zur Finanzkrise  (Arlt und Storz 2010b; Kutter 2013; Schiffrin 2015; Pühringer und Hirte 2015), oder zur Griechenlandkrise (Otto et al. 2016), ob in Diskussionen zu Vermögens- und Erbschaftssteuer (Theine und Grisold 2020), zu ökonomischer Ungleichheit (Bank 2017; Smith Ochoa 2020) oder zu Wirtschaftswachstum (Knauß 2015). Inzwischen wurde mittels Diskurs- und Netzwerkanalysen etwa auch rekonstruiert, wie der Siegesszug neoliberaler Wirtschaftspolitik ab den 1980er Jahren medial begleitet und damit mit ermöglicht wurde (Ötsch et al. 2018). „Ganz gleich, welcher Generation sie angehören: Journalisten, die über Wirtschaftspolitik schreiben, scheinen in der Regel unter merklichem Einfluss bestimmter Theorieschulen zu stehen“ (Wolter 2016: 291). Angesicht der Unterrepräsentiertheit von Frauen in der VWL (Women in European Economics 2020; Bayer und Rouse 2016) überrascht es wenig, dass vor allem männliche Ökonomen medial zitiert werden (F.A.Z. 2019; 2020), wobei es eine unabhängig vom Geschlecht eine Fokussierung auf bestimmte Persönlichkeiten und bekannte Institutionen zu geben scheint (Dullien 2008: 10). Dies betrifft nicht nur die mediale Berichterstattung in Deutschland, sondern auch in Österreich: So untersuchte eine Diskursanalyse, wie die zwei reichweitenstärksten Zeitungen („Die Presse“ und „Der Standard“) zwischen den Jahren 2002 bis 2020 wirtschaftlichen „Wettbewerb“ thematisisierten: Dabei zeigte sich, dass hier zwar die institutionellen Hintergründe der zitierten ökonomischen Expertise divers aufgestellt waren (Pühringer et al. 2020: 6), aber Wettbewerb als Prinzip in der Wirtschaft grundsätzlich als alternativlos dargestellt und bei nur rund 6% auf Ökonominnen rekurriert wurde (ebd.: 4).

Die Bedeutung der Wirtschaftswissenschaften in der (wirtschafts-)journalistischen Ausbildung

Während der Fokus auf prominente Persönlichkeiten noch mit medialen Eigenlogiken und (zeit-)ökonomischen Druck des journalistischen Geschäfts plausibel zu erklären ist (Hall et al. 2013: 61), stellt sich die Frage, ob die mangelnde Vielfalt ökonomischer Perspektiven nicht an anderer Stelle zu suchen ist: Bei der journalistischen Qualifizierung.

Es gibt keinen einheitlichen Weg in den Journalismus. Nicht wenige angehende (Wirtschafts-) Journalist:innen studieren jedoch vor oder nach der journalistischen Ausbildung Wirtschaftswissenschaft oder belegen zumindest Grundlagenmodule an den entsprechenden Fakultäten ihrer Universität. In der Wirtschaftsredaktion der F.A.Z. sind das rund 70% (Stand: April 2020).

An der Kölner Journalistenschule für Politik und Wirtschaft, wo viele Absolvent:innen später beim Handelsblatt, der Wirtschaftswoche, der WELT-Gruppe, der F.A.Z. und anderen reichweitenstarken Medienverlagen arbeiten, studieren die Auszubildenen parallel an der Universität zu Köln, meist VWL sozialwissenschaftlicher Richtung oder Sozialwissenschaften (Quelle: Ausbildungsleitung, 11. 2019).

Ökonomische Pluralität?

Welches ökonomische Fachwissen ggf. in Ausbildungsschulen oder während Volontariaten vermittelt wird, konnte mangels Materialzugang nicht untersucht werden. Dafür wurden grundlegende wirtschaftsjournalistische Studiengänge identifiziert sowie weitere – aufgrund der Verknüpfung mit der journalistischen Ausbildung – relevante volks- und sozialwissenschaftliche Studiengänge. Insgesamt wurden 17 Studiengängen von sechs Universitäten und drei Hochschulen im Hinblick auf ökonomische „Pluralität“ und auf „Reflexivität“ untersucht.

Zur Untersuchung der ökonomischen „Pluralität“ konnte ein Sample von 303 Modulbeschreibungen herangezogen werden. Methodisch wurde dabei an die Econ-Plus-Studie aus dem Jahr 2016 zurückgegriffen, die zwei Pluralitätskonzeptionen entwickelte (Beckenbach et al. 2016). Es gibt keinen Konsens über die Klassifizierung ökonomischer Theorieschulen (siehe z.B. Hirte und Thieme 2013, Quaas 2014, Heise und Thieme 2015 und Heise 2016). Ein forschungspraktischer Vorteil der Konzeptionen aus der Econ-Plus-Studie ist, dass sie für die empirische Untersuchung von Materialien herangezogen werden kann. So wurden in der Econ-Plus-Studie umfangreiche Wortlisten erstellt, sodass die Modulhandbücher mit entsprechenden Begrifflichkeiten mittels maschinellem Text-Mining durchsucht werden konnte. Der erste Maßstab – Mainstream vs. Sidestream – wurde aus Interviews von 580 VWL-Lehrenden gewonnen. Wichtige Begrifflichkeiten des Mainstreams sind etwa „Homo Oeconomicus“, „Rationalität“, „Gleichgewicht“, „Maximierung“, „Optimierung“, „Neoklassik“ und „methodologischer Individualismus“. Im Sidestream sind Beispiele für zentrale Begriffe „Theoriegeschichte“, „Institutionen“- und „Komplexitätsökonomik“, „Psychologie“, „Ethik“ und „Marx“. Aufgrund einiger Überschneidungen (z.B. „Verhaltensökonomik“, „Keynes“) basiert die zweite und kritischere Konzeption – Orthodox vs. Heterodox – auf einer theoretischen Fundierung. Hier wurden zentrale Merkmale der neoklassischen Theorieschule als orthodox definiert und als heterodox ihre Negation verstanden sowie Ansätze wie etwa der Post-Keynesianismus, der Marxismus, die Komplexitätsökonomik oder die feministische Ökonomik. In Studiengängen, wo es nur sehr wenig Treffer zu verzeichnen gab, sollten die Ergebnisse nicht überinterpretiert werden. Insgesamt konnten jedoch über die Studiengänge hinweg deutliche Trends festgestellt werden. So sind die Wahlveranstaltungen meist etwas pluraler als die Pflichtmodule, während die aufgrund ihrer potenziellen Prägewirkung besonders relevanten Grundlagenveranstaltungen am wenigsten plural aufgestellt sind. Im ersten Pluralitätsmaßstab wirken die Perspektiven noch relativ ausgeglichen:

In Fächergruppen sortiert wird deutlich, dass dabei die originär volkswirtschaftlichen Fächer wie Einführung in die VWL, Mikro- und Makroökonomik recht stark Mainstream ausgerichtet sind:

Die kritischere Konzeption verdeutlicht eine starke Dominanz der neoklassischen Theorieschule. Auch hier sind Pflichtmodule mit rund 80% und vor allem Grundlagenmodule mit rund 90% orthodoxen Treffern stark einseitig ausgerichtet.

Dies spiegelt sich dann auch in der Sortierung nach Fächergruppen wider, wo es bei Mikro- und Makroökonomik sogar rund 95% orthodoxe Treffer gibt.

Ökonomische Reflexivität?

Zusätzlich untersuchte die Studie, inwiefern reflexive Studieninhalte wie etwa Ideengeschichte, Wirtschaftsgeschichte, Wissenschaftstheorie, politische Ökonomie und Nachhaltigkeit angeboten werden. Solche Fächer können zwar grundsätzlich aus mehr oder weniger „pluralen“ Perspektiven gelehrt werden, explizieren jedoch an sich bereits eine Vielfalt ökonomischer Theorieschulen und stellen – im Falle von Nachhaltigkeit und politische Ökonomie – Wirtschaft in Zusammenhang mit aktuellen gesellschaftlichen und politischen Fragen. Methodisch wurde hier mittels Schlagwortsuche die Modulbeschreibungen durchsucht und anschließend gewichtet, ob das jeweilige Fach einen geringen, mittleren oder hohen Umfang im Modul einnimmt.

Das Ergebnis zeigt, dass in den meisten Studiengängen mind. ein reflexives Fach im Wahlbereich angeboten wird: Nur in zwei Bachelor-Studiengängen gibt es kein reflexives Fach. Allerdings variiert der Umfang deutlich – bei er Hälfte sind nur unter 10% der Inhalte reflexive Fächer im Hinblick auf das jeweilige Gesamtstudium.

Lesehilfe: Die Farben der Balken zeigen an, ob Module mit bestimmten reflexiven Inhalten in einem jeweiligen Studiengang vorkommen. Die horizontale Länge des Balkens zeigt, in welchem Umfang hier der jeweilige Inhalt tatsächlich möglich ist und wie viel Prozent im Hinblick auf das Gesamtstudium ausmacht. Berechnungsgrundlage sind die ECTS-Punkte der Module, die nach Relevanz gewichtet wurden.

Zudem zeigt sich, dass reflexive Inhalte in Pflichtveranstaltungen verschwindend gering ist: So gibt es in sechs Studiengängen überhaupt kein Angebot im Pflichtbereich und bei den restlichen nur im Umfang von rund 1% bis 4% im Hinblick auf das jeweilige Gesamtstudium. Wirtschaftsgeschichte und Wissenschaftstheorie sind nur in zwei Studiengängen verpflichtend, Ideengeschichte in einem. Ökonomische Ethik oder Nachhaltigkeit ist in keinem einzigen Studiengang Pflicht.

Lesehilfe: Die Farben der Balken zeigen an, ob Module mit bestimmten reflexiven Inhalten in einem jeweiligen Studiengang als Pflichtveranstaltung vorkommen. Die horizontale Länge des Balkens zeigt, in welchem Umfang das entsprechende Modul im Hinblick auf das Gesamtstudium belegt werden muss. Berechnungsgrundlage sind die nach Relevanz gewichteten ECTS-Punkte.

Welche plural-ökonomischen Kenntnisse brauchen Wirtschaftsjournalist:innen?

Es kann nicht erwartet werden, dass (Wirtschafts-)Journalist:innen jede ökonomische Theorieschule im Detail kennen. Daher wäre eine Möglichkeit, um mehr Pluralität in der Berichterstattung zu ermöglichen, Journalist:innen innerhalb einer Redaktion plural aufzustellen: So könnten verschiedene Redakteur:innen jeweils Expert:innen für bestimmte ökonomische Fachkenntnisse und Theorieschulen sein und sich im Austausch miteinander ergänzen. Gleichzeitig könnten drei Kernbausteine als Mindeststandard in zukünftige wirtschaftsjournalistische Curricula einfließen, die für alle hilfreich sind:

So ermöglicht ein Überblicks- und Kontextwissen zur pluralen Ökonomik, dass Argumente aus ökonomischen Theorieschulen auch als solche erkannt und in diesem Sinne expliziert werden können. Zudem wäre das Hintergrundwissen zu vermitteln, bei welchen Institutionen, Ansprechpartner:inen etc. weiterführendes Wissen oder eben kontroverse Perspektiven zu finden sind. Angesicht der gesellschaftlichen Krisen (Ökologie, Armut, Ungleichheit etc.) sind dabei gerade solche Theorieschulen und Perspektiven besonders wichtig, die zur Bewältigung dieser Herausforderungen beitragen. 

Bei der journalistischen Qualifizierung sollte zudem die Fähigkeit zur Meta-Reflexion über Ökonomik gefördert werden (für didaktische Beispiele im Bereich Lehramtsstudierende siehe Casper et al. 2020) sowie der aktuelle Stand der Vielfalts- und Pluralismus-Debatten im Journalismus und in der Wirtschaftswissenschaft thematisiert werden. Denn Kenntnisse über blinde Flecken in wirtschaftspolitischen oder ökonomischen Diskursen ermöglicht es, diese Leerstellen proaktiv anzugehen.

Fazit/Ausblick

Insgesamt verdeutlicht die Studie, dass die Debatte um eine plurale Ökonomik auch für den Bereich Wirtschaftsjournalismus in hohem Maße relevant ist, dort jedoch bisher als solche kaum erforscht ist und diskutiert, sondern eher im Zuge der Forschungen über vielfältige mediale Berichterstattung am Rande gestreift wird. Insofern eröffnet sich hier ein bisher weitgehend unbeachtetes Forschungsfeld an der Schnittstelle zwischen pluraler Ökonomik und (Wirtschafts-)Journalismus.

Wie bereits andere Studie zeigen (z.B. Bäuerle et al. 2020), sind dabei vor allem ökonomische Grundlagenveranstaltungen von besonderer Bedeutung, da sie zum Einen von anderen Berufsgruppen wie eben Journalist:innen studiert werden (müssen) und zum Anderen weil sie potenziell besonders prägenden Charakter beim Blick auf Wirtschaft und Gesellschaft haben. Im Zuge der Entstehung neuer Studiengänge mit dezidiert pluralem Anspruch, wären hier Kooperationen mit (wirtschafts-)journalistischen Ausbildungsschulen -und Studiengängen zu empfehlen.

Die detaillierten Ergebnisse der Studie – auch im Hinblick auf einzelne Studiengänge – sind in der Originalstudie zu finden.

Zur Studie

 

Quellen

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Schlagwörter: education | journalism | teaching

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