1544 Ergebnisse

2020
Level: leicht
Eine kritische Transformative Wissenschaft dagegen müsste eine Vielfalt unterschiedlicher Transformationsverständnisse und -ziele zulassen. Transformative Wissenschaft wäre dann eine Plattform, auf der kritische Stränge der Natur- und Ingenieurs- sowie der Sozial- und Geisteswissenschaften sich begegnen und unterschiedliche Veränderungsvorstellungen diskutieren können. Dazu zählt auch ein kapitalismus- und herrschaftskritisches Transformationsverständnis.
2020
Level: leicht
Der Umbau zu einer nachhaltigen, CO2-armen und solidarischen Ökonomie erfordert besonders in der Transformationsphase massive Investitionen sowohl in Institutionen und Infrastrukturen, die ein sozial gerechtes Leben für alle ermöglichen (ökologische Landwirtschaft, dezentrale erneuerbare Energien, ökologisches Wohnen, kollektive Mobilität etc.) als auch in Projekte zur Anpassung an und Entschärfung von Klimawandel und ökologischen Zerstörungen sowie finanzielle Transfers vom globalen Norden in den globalen Süden, die aus der historisch angehäuften Klimaschuld folgen.
2015
Level: leicht
In diesem Vortrag äußert Heiner Flassbeck Kritik an der (deutschen) Wirtschaftspolitik nach der Finanzkrise. Dabei dekonstruiert er gängige Narrative in den Wirtschaftswissenschaften sowie in der Politik über die Europäische Währungsunion. Der Vortrag befasst sich unter anderem mit der Theorie der cost-push Inflation und Schuldendynamiken.
2013
Level: mittel
Peter Spahn beginnt mit einer Übersicht verschiedener Geldtheorien. Er geht dabei auf die Merkantilisten und ihren Fokus auf Reserven und Gold ein, der jedoch nicht einem Fetischismus geschuldet war, sondern der Wichtigkeit von Edelmetallen als Bankreserve und dadurch als Kondition für die Schöpfung von Bankkredit galt. Danach werden die klassische Theorie und insbesondere die Quantitätsgleichung und aus dieser folgende theoretische Ableitungen vorgestellt. In der Neoklassik wird Geld als Mittel zur Minimierung von Transaktions- und Informationskosten angesehen bzw. als Alternative zum Auktionator bei Walras. Aus Postkeynesanischer Sicht und aus der soziologischen Perspektive wird auf die Effekte einer Geldwirtschaft eingegangen, sowie auf die Bedeutung von Vertrauen und die institutionelle Knappheit des Geldes. Zum Schluss wird die aktuelle Geldpolitik der EZB problematisiert.
2016
Level: mittel
Keen first compares neoclassical approaches to modelling with heterodox ones. Then he discusses in length the required assumptions and the inconsistencies of the aggregate demand and supply model, which is extrapolated from a micro perspective. At the end some dynamic models with feedback mechanisms are shown.
2012
Level: leicht
Die Vorlesung präsentiert zunächst grundlegende Konzepte der Evolutionären Ökonomik, wie den Fokus auf Wandel, das naturalistische, aber nicht reduktionistische Konzept von Menschen und sozialen Institutionen sowie die zentralen Elemente der historischen Zeit, Unsicherheit und Wissen. Anschließend wird das Konzept der Ko-evolution auf verschiedenen interdependenten Ebenen präsentiert. Es wird betont, dass es nicht reduktionistisch ist, da die kulturelle Ebene z.B. die biologische beeinflussen kann. Im Anschluss werden verhaltenswissenschaftliche und neurale Einsichten gegeben. Die Vorlesung schließt mit einer Diskussion ab, die die Bedeutung von Statussymbolen diskutiert (mit Bezug zu Smith und Veblen) und Empfehlungen an die Ökonomik als Wissenschaft gibt, um wieder an Bedeutung zu gewinnen.
2019
Level: leicht
Weite Teile der vorherrschenden Ökonomik haben Bewegungen wie „Fridays for Futures“ oder „Extinction Rebellion“ kaum relevantes Wissen anzubieten. Dies liegt vor allem an einem ideologisch verengten Blick auf das, was als ökonomisch bezeichnet wird, sowie den daraus resultierenden Maßnahmen. Märkte gelten in der vorherrschenden VWL als Synonym für Ökonomie.
2019
Level: leicht
Um der Klimakrise zu begegnen, müssen wir unsere Art zu wirtschaften radikal verändern. Ein großes Hindernis auf diesem Weg könnte die vorherrschende ökonomische Theorie sein. Denn der neoklassischen Wirtschaftswissenschaft ist es methodisch unmöglich, alternative Wirtschaftsformen abzubilden. Außerdem führt sie zu Politikempfehlungen, die systematisch die Möglichkeit einer Postwachstumswirtschaft ausblenden.
2013
Level: leicht
Lukas Zeise gives an overview of economic and financial crises in the past decades (since 80s). He explains how policies and which kinds of policy were used to mitigate the crises, but also how the emergence of the crises was influenced by these policies. Furthermore, he introduces past attempts of financial market regulation and argues why present policies have not been effective and which further regulatory measures should be implemented in order to overcome financial instability and to avoid future crises.
2016
Level: leicht
Diese Veranstaltung befasst sich mit Streikbewegungen in Europa in Zeiten der Krise. Zunächst referiert Alex Gallas zu unterschiedlichen theoretischen Zugängen zu Streikursachen und geht hierzu insbesondere auf Konflikttheorien und Perspektiven der Politischen Ökonomie ein. Zudem präsentiert Gallas Entwicklungen von Streiks während der Krise, erklärt die Tendenz zu vermehrten Generalstreiks und erläutert aktuelle Angriffe auf das Streikrecht. Im Anschluss, ab Minute 35, gibt Claus Weselsky einen praktische Perspektive aus den GDL-Streiks.
2016
Level: leicht
Zunächst werden zentrale Aspekte der Institutionellen Ökonomik als Paradigma in diesem Vortrag erläutert, wie mulitdimensionale Akteure, Dynamiken, Interdependenzen, Komplexität, Populationsdenken und Institutionen. Danach wird die historische Genese Institutioneller Ökonomik von Mandeville und Smith, über Malthus und Darmwin hin zu US-Institutionenökonomen erläutert. Zudem werden Einblicke ins Komplexitätsdenken in Bezug auf das Finanzsystem gegeben.
2015
Level: leicht
In diesem Video spricht die Journalistin Ulrike Hermann vom Anfang und Ende des Kapitalismus. Zunächst erläutert Hermann, was unter Kapitalismus und Kapital verstanden werden kann. Anschließend grenzt sie Kapitalismus vom Begriff Marktwirtschaft ab. Neben Errungenschaften des Kapitalismus nennt sie insbesondere dessen Krisenhaftigkeit und folgende Gefährdungen für die Demokratie als Gründe, warum über eine Transformation zu einer post-kapitalistischen Wirtschaftsordnung nachgedacht werden muss. Der Vortrag endet bei Minute 54.
2019
Level: leicht
Die scheinbare Eindeutigkeit der wirtschaftswissenschaftlichen Analyse von Maßnahmen gaukelt eine Berechenbarkeit vor, die nichts mit der Realität zu tun hat. Vielmehr braucht es gerade in der Klimapolitik einen Ansatz, der flexibel reagieren kann und gleichzeitig die Entwicklung neuer innovativer Lösungen befördert: das sogenannte agile Politikdesign.
2019
Level: leicht
Bei der Klimafrage müssen nicht nur ökologische, sondern auch gesellschaftliche Aspekte berücksichtigt werden. Denn ein dauerhaftes Makromanagement, das die Natur zwar preislich abbilden kann, dessen Richtungsbestimmung aber privatisiert bleibt, wird weder das Klima noch die Demokratie retten.
Level: leicht
In der Studie werden Lehrbücher zur Einführung in die Mikro- und Makroökonomie an deutschen Hochschulen untersucht.
2015
Level: mittel
In seinem Vortrag erläutert Helge Peukert wie die neoklassische Denkschule und Wirtschaftspolitik zu der internationalen Finanz- und Schuldenkrise der letzten Jahre geführt hat. Hierbei übt Peukert besonders Kritik am bestehenden Banken - und Finanzsystem. Er zeigt auf welche Gefahren und Antriebsfaktoren solch ein System bergen kann.
2014
Level: leicht
This multimedia dossier is part of the series „Understanding Finance“ by Finance Watch. The dossier focuses on universal banks – banks that pursue commercial and investment banking and points out several problems of those megabanks, especially in the context of the financial crisis (too big to fail).
Level: leicht
The Heterodox Economics Directory provides a broad variety of links to heterodox journals, books, conferences, study programs, teaching materials and blogs. Some categories are subdivided by schools of thoughts - it's a valuable source for heterodox material on the internet.
Level: leicht
Das VWL-Basiswissen bietet Lerneinheiten zu Grundbegriffen und Denkrichtungen der Volkswirtschaftslehre an. Neben Einheiten zum BIP, Zahlungsbilanzen, Inflation, Wechelkursen gibt es Module zur Messung sozio-ökonomische Ungleichheiten und einer interdisziplinären Betrachtung auf Entwicklung. Im Theoriebereich liegt ein Fokus auf Globaler Ökonomie und Entwicklungstheorie, u.a. werden die Welt-System Theorie und postkoloniale Ansätue vorgestellt.
Level: leicht
Founded in 1968, The Union for Radical Political Economics (URPE) is an interdisciplinary membership organization of academics and of activists. Its mission is to promote the study, development and application of radical political economic analysis to social problems. Concretely, this involves a continuing critique of both the capitalist system, and of all forms of exploitation and oppression. URPE’s mission also includes, coming out of this critique, helping to construct a progressive social policy, and a human-centered radical alternative to capitalism.
Level: leicht
Die Studie untersucht, wie Studierende der Volkswirtschaftslehre (VWL) an deutschen Hochschulen ihr Fach und die Pluralismusdebatte wahrnehmen. Schriftlich befragt wurden 351 Studierende der VWL im vierten Semester an den Universitäten Bonn, Frankfurt/M., Hamburg, Heidelberg und Mannheim.
2020
Level: leicht
Exploring Economics, an open-source e-learning platform, giving you the opportunity to discover & study a variety of economic theories, topics, and methods.
2020
Level: leicht
Der Begriff „Subsistenz“ steht in seiner ursprünglichen Bedeutung für das „Bestehen aus sich selbst heraus“ bzw. Selbsterhaltung. Dies bildet den Bedeutungskern ganz unterschiedlicher Vorstellungen von „Subsistenz“ in der Fachliteratur (z. B. im Bielefelder Subsistenzansatz). Entgegen der üblichen Darstellungen soll „Subsistenz“ aber nicht z. B. auf Landwirtschaft, karges Leben oder feministische Aspekte reduziert sein, sondern für ganz unterschiedliche Wirtschaftsstile fruchtbar werden. Der modernen Subsistenzperspektive geht es vielmehr darum, Selbsterhaltung ganz allgemein als ein Grundmotiv des Wirtschaftens im theoretischen und praktischen (normativen) Rechtfertigungskontext zu thematisieren. Dafür sind aber begriffliche Spezifikationen notwendig.
Level: leicht
The page "Positive Money" gathers text and short videos which explain how money is created by banks by giving loans. It furthermore presents the consequences of this process on housing prices, inequality and the environment and its role in the financial crisis. The dossier is provided by the campaign "Positive Money" which aims at a democratic control over money creation. Besides texts by the campaign, the page makes available links to journal and conference articles on the topic. The page focuses on the banking system of the UK.
2016
Level: leicht
The podcast exposes the concept and principles of co-operatives and the three main types of co-operatives: the consumer, credit and farmers buying and selling co-operatives. Furthermore, the history of the co-operative movement is presented. The authors draw the line from co-operatives to "degrowth" by arguing that these organisations discourage profit maximisation due to their ownership structure, their social purpose and their primacy of people over capital. The value of the members' co-operative share does not increase with the growth of a co-operative and it can not be used for speculation. Finally, the authors give examples for current co-operatives which empower (local) communities fostering social justice and environmentalism.
2015
Level: mittel
First the emergence of the Austrian school is described regarding the historical context and other schools of thought that were presence at its inception. Emphasis is given to the methodological differences and disputes that members of the Austrian schools had with representatives of the German historical school. Then some defining theoretical and methodological features of the Austrian school are explained. Later, Friedrun Quaas gives an overview of the different generations of scholars associated with the school and their theories, research questions and concepts. Against the background of this knowledge the question as to whether the question as to whether the Austrian school is sufficiently homogenous to denote a consistent paradigm is discussed. At the end, some general, philosophy of science oriented, questions concerning pluralism in the social sciences are posed.
2020
Level: leicht
Momentan findet in der Klimapolitik eine Verzögerungstaktik unter dem Vorwand „sozialer“ Gestaltung der Klimapolitik statt. Noch unsozialer wäre es jedoch, eine noch uneffektivere Klimapolitik zu machen. Der Grund dafür liegt in einem Zusammenhang von Ungleichheit und Klimawandel, den der englische Wissenschaftler Ian Gough im Journal of Social Policy unter dem Begriff „Dreifache (Un-)gerechtigkeit“ erläutert.
2020
Level: leicht
Gemäß der „vorsorgeorientierten Postwachstumsposition“ ist es ungewiss, wie sich die Wirtschaftsleistung entwickeln wird, wenn die Wirtschaftsweise in den wohlhabenden Ländern im Einklang mit globalen ökologischen Zielen grundlegend verändert wird. Andererseits spielen aufgrund der heutigen Verfasstheit der früh industrialisierten, wohlhabenden Länder die Wirtschaftsleistung und die damit generierten Einkommen eine wichtige Rolle. Daraus lässt sich das Ziel ableiten, diese gesellschaftlichen Institutionen nach Möglichkeit vorsorglich so zu transformieren, dass sie ihre Funktionen unabhängig(er) von der Wirtschaftsleistung erbringen können. Dies würde der Politik auch größere Spielräume bei Konflikten zwischen ökonomischen und ökologischen Zielen ermöglichen.
2020
Level: leicht
In this episode of the Planet Money podcast the Caribbean island of Barbuda is used as an example to explore the notion of property rights Until the island was struck by Hurricane Irma in November 2017 the island belonged to all Barbudans First there is a brief historic background given …
2015
Level: leicht
The dossier first discusses the impact of colonialism on introducing foreign plants and thus disrupting ecosystems. Subsequently the case of the knotweed, a plant introduced from Japan to the UK and now considered a threat to biodiversity is explored. The complex economy built around the plant consisting of regulations, pesticides, experts, and landowners is then explored.
1977
Level: leicht
John K. Galbraith recounts episodes in the history of money such as the creation of the bank of Amsterdam, John Law's fraudulent Bank Royal, the inception of the Bank of England and of the Federal Reserve to illustrate concepts such as money creation by commercial banks, the bank rate, open market operations or the money supply in general. The emotions, myths and struggles surrounding money are addressed and explained in a clear and consistent manner.
2015
Level: leicht
The dossier explores the nature of care work and the gendered constructions and dichotomies that are associated with it. Drawing from feminist analysis the double burden, the undervaluation of feminised labour, the commodification of affective labour and the remittance economy are inquired into. Moreover, it is discussed how welfare regimes rely on the different organization of care work.

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