650 Ergebnisse

Ökonomische Ungleichheiten und große Unterschiede in den Lebensbedingungen sind für die Europäische Union (EU) eine wachsende politische Herausforderung. Die Unterschiede in den Einkommen führen zu verstärkter Arbeitsmigration sowie zu Lohn- und Sozialdumping – und sie treiben den Standortwettbewerb zwischen den Mitgliedstaaten an. Hierbei geht es oft um ökonomische Indikatoren, das heißt um Messgrößen, die über die jeweilige wirtschaftliche Situation oder Struktur der Länder Auskunft geben; Fragen der Lebensqualität und des gesellschaftlichen Wohlergehens erhalten unter diesem Blickwinkel innerhalb der EU hingegen kaum Aufmerksamkeit.
2018
Level: leicht
Ungleichheit in Europa sichtbar machen
Ein ungebremster Klimawandel stellt eine existenzielle Bedrohung dar. Was bedeuten diese Erkenntnisse für die Ökonomik als Wissenschaft? Ich schlage eine neue Agenda für die Ökonomik des Klimawandels vor, die sich auf eine Kernfrage bezieht: Wie kann der nachhaltige Wandel erleichtert werden?
2020
Level: leicht
Ökonomik in der Klimakrise: Zeit für neue Fragen
Der Umbau zu einer nachhaltigen, CO2-armen und solidarischen Ökonomie erfordert besonders in der Transformationsphase massive Investitionen sowohl in Institutionen und Infrastrukturen, die ein sozial gerechtes Leben für alle ermöglichen (ökologische Landwirtschaft, dezentrale erneuerbare Energien, ökologisches Wohnen, kollektive Mobilität etc.) als auch in Projekte zur Anpassung an und Entschärfung von Klimawandel und ökologischen Zerstörungen sowie finanzielle Transfers vom globalen Norden in den globalen Süden, die aus der historisch angehäuften Klimaschuld folgen.
2020
Level: leicht
Revolutionäre Realpolitik jenseits des Wachstums
Neue Ansätze zur Lösung der Klimakrise sind von den dominanten Strömungen der VWL nicht zu erwarten. Stattdessen verbleiben diese in einer Modellwelt, in der katastrophale Klimafolgen zu berechenbaren Risiken werden und politische Realitäten und Machtinteressen ausgeblendet bleiben. In der Folge werden konkrete Fragen, etwa nach der Umgestaltung des Verkehrssystems und einem ökologischen und global gerechten Ernährungssystem, gar nicht erst gestellt. Die implizite Antwort bleibt: Der Markt wird es richten.
2020
Level: leicht
Die Klimakrise als Krise der Wirtschaftswissenschaften
Um der Klimakrise zu begegnen, müssen wir unsere Art zu wirtschaften radikal verändern. Ein großes Hindernis auf diesem Weg könnte die vorherrschende ökonomische Theorie sein. Denn der neoklassischen Wirtschaftswissenschaft ist es methodisch unmöglich, alternative Wirtschaftsformen abzubilden. Außerdem führt sie zu Politikempfehlungen, die systematisch die Möglichkeit einer Postwachstumswirtschaft ausblenden.
2019
Level: leicht
Die blinden Flecken der neoklassischen Klimaökonomik
Die enorm innovationsstarke deutsche Industrie ist in der Lage, viele der für die Erreichung von Klimaneutralität benötigten technischen Lösungen zu entwickeln und auf den Markt zu bringen. Dies ist jedoch kein Selbstläufer, sondern erfordert auch ein langfristiges Engagement der öffentlichen Hand. Ein Beitrag von Jan-Erik Thie und Benjamin Görlach.
2019
Level: leicht
Wie der klimaneutrale Umbau des Industriestandorts Deutschland gelingen kann
The first day of the workshop is intended to initiate students to the foundational concepts of ecological economics. Ecological economics is an ecological critique of economics, applying the energetics of life to the study of the economy. It also investigates the social distribution of environmental costs and benefits. It does so by deconstructing concepts that are taken for granted like “nature” or “the economy”, excavating their ideological origins.
2022
Level: leicht
Political ecology, degrowth, and the Green New Deal
Um die Klimakrise und ihre Ursachen wirklich zu bekämpfen, müssen die derzeitige Wirtschaftsweise grundlegender hinterfragt und Möglichkeiten einer sozial-ökologischen Transformation untersucht werden. Ein Beitrag von Elena Hofferberth.
2019
Level: leicht
Die Postwachstumsökonomik und die Klimakrise
Bei der Klimafrage müssen nicht nur ökologische, sondern auch gesellschaftliche Aspekte berücksichtigt werden. Denn ein dauerhaftes Makromanagement, das die Natur zwar preislich abbilden kann, dessen Richtungsbestimmung aber privatisiert bleibt, wird weder das Klima noch die Demokratie retten.
2019
Level: leicht
Ein echter Green New Deal sollte auch die Demokratie stärken
In der Studie werden Lehrbücher zur Einführung in die Mikro- und Makroökonomie an deutschen Hochschulen untersucht.
Level: leicht
Ideologisch einseitig und didaktisch zweifelhaft: Eine Analyse vorherrschender mikro- und makroökonomischer Lehrbücher
The workshop deals with the contribution of Plural Economics to the urgently  needed change of the economic system towards sustainability and global  responsibility.  After completing the module, participants should be able to demarcate and  explain different economic approaches to sustainability. They should be able to  evaluate the respective concepts based on their contribution to the ecological  transformation of the economic system.
2022
Level: leicht
Pluralist Economics for a Sustainable Economic Future
Money is the fantasy that makes the world go round. Where did it come from and what is its future? From the Bank of England to Bitcoin and the Bristol Pound, LSE sociologist Nigel Dodd explores.
Level: leicht
The future of money
Die Studie untersucht, wie Studierende der Volkswirtschaftslehre (VWL) an deutschen Hochschulen ihr Fach und die Pluralismusdebatte wahrnehmen. Schriftlich befragt wurden 351 Studierende der VWL im vierten Semester an den Universitäten Bonn, Frankfurt/M., Hamburg, Heidelberg und Mannheim.
Level: leicht
Wie denken Studierende über die Pluralismusdebatte in der Volkswirtschaftslehre?
This syllabus provides an overview of the content of the Philosophy of Economics course at the University of Wisconsin-Madison.
2015
Level: leicht
Philosophy of Economics
This lecture is based on the “Introducing the Economy” chapter from the Economy Studies book, which introduces the first building block in their framework for transforming the economics education. The aim is to give students a feel and understanding of the economy as part of a bigger whole. Thus, it is aimed to introduce to students before getting into the economics curriculum with theory and models.
2022
Level: leicht
Introducing the Economy
This is an introductory course into economics that navigates the intellectual history of political economy in a self-contained and non-technical manner. The course centres on the classical concept of political economy by emphasizing the moral and ethical problems that markets solve or may not solve.
2016
Level: leicht
Capitalism & Political Economy
Is or has economics ever been the imperial social science? Could or should it ever be so? These are the central concerns of this book. It involves a critical reflection on the process of how economics became the way it is, in terms of a narrow and intolerant orthodoxy, that has, nonetheless, increasingly directed its attention to appropriating the subject matter of other social sciences through the process termed "economics imperialism".
2009
Level: mittel
From Economics Imperialism to Freakonomics
Diane Perrons and Sigrid Stagl combine feminist and critical environmental economics perspectives to develop a critique of the free market growth model and offer new ideas for a more sustainable gender equitable model of development in the interests of all.
2019
Level: mittel
A Feminist Political Economy for an Inclusive and Sustainable Society
Until the end of the early 1970s, from a history of economic thought perspective, the mainstream in economics was pluralist, but once neoclassical economics became totally dominant it claimed the mainstream as its own. Since then, alternative views and schools of economics increasingly became minorities in the discipline and were considered 'heterodox'.
2016
Level: mittel
Reclaiming Pluralism in Economics
In this classic work of economic history and social theory, Karl Polanyi analyzes the economic and social changes brought about by the "great transformation" of the Industrial Revolution.
2001
Level: mittel
The Great Transformation
Die Ergebnisse der Befragung belegen, dass die Lehrenden von einer Hierarchisierung der in der ökonomischen Analyse auftauchenden Begriffe ausgehen; die hauptsächlich für relevant gehaltenen Begriffe offenbaren hierbei eine spezielle konzeptionelle Sichtweise (Identifikation eines „mainstream“). Laut den Befragten ist der Mainstream durch Konzepte und Methoden gekennzeichnet, die sich im Gedankengerüst der neoklassischen Denkschule bewegen. Als relevantestes Merkmal des Mainstreams beschreiben die Befragten das Akteurskonzept des Homo oeconomicus sowie die Kategorien Rationalität, Gleichgewicht, Maximierung und Effizienz.
2016
Level: leicht
Offene Ohren, gebundene Hände? Ergebnisse der Befragung der Lehrenden - EconPLUS
Für einen großen Teil der Befragten sind die vorherrschenden Lehrbücher weitgehend hinreichend in Bezug auf die Wiedergabe des Stands der Forschung, der Vermittlung von in der Wirtschaft zu beobachtenden Problemen und in Bezug auf die Vermittlung von pluralen Ansätzen. Dies deutet darauf hin, dass sich die grundsätzliche Kritik an den Lehrinhalten bis dato kaum zu einer Kritik an den einschlägigen Lehrbüchern weiterentwickelt hat (vgl. Urban/Van Treek 2016).
2016
Level: leicht
Selbstbeschränkung durch einseitige Vorgaben Ergebnisse der Analyse der Lehrinhalte - Studie EconPLUS
Die Studie basiert auf einer Online-Umfrage unter 448 Promovierenden im Fach Volkswirtschaftslehre (VWL) an Universitäten und Graduiertenschulen im deutschsprachigen Raum.
Level: leicht
Neues ökonomisches Denken in der Doktorandenausbildung
This book analyzes the transition of chocolate from an exotic curiosity to an Atlantic commodity. It shows how local, inter-regional, and Atlantic markets interacted with one another and with imperial political economies. It explains how these interactions, intertwined with the resilience of local artisanal production, promoted the partial democratization of chocolate consumption as well as economic growth.
2020
Level: mittel
Empire, Political Economy, and the Diffusion of Chocolate in the Atlantic World
How do Airbnb and short-term rentals affect housing and communities? Locating the origins and success of Airbnb in the conditions wrought by the 2008 financial crisis, the authors bring together a diverse body of literature and construct case studies of cities in the US, Australia and Germany to examine the struggles of local authorities to protect their housing and neighborhoods from the increasing professionalization and commercialization of Airbnb.
2020
Level: leicht
Airbnb, Short-term Rentals and the Future of Housing
Environmental catastrophe looms large over politics: from the young person’s climate march to Alexandria Ocasio-Cortez’s Green New Deal, increasing amounts of political space are devoted to the issue. Central to this debate is the question of whether economic growth inevitably leads to environmental issues such as depleted finite resources and increased waste, disruption of natural cycles and ecosystems, and of course climate change. Growth is the focal point of the de-growth and zero-growth movements who charge that despite efficiency gains, increased GDP always results in increased use of energy and emissions. On the other side of the debate, advocates of continued growth (largely mainstream economists) believe that technological progress and policies can ‘decouple’ growth from emissions.
2020
Level: leicht
To Grow or Not to Grow?
Karl William Kapp (1910-1976) was one of the forefathers of Ecological Economics. Influenced namely by the Frankfurt School, Institutionalist Economics and Pragmatist Philosophy, he contributed to debates on the social costs of production, economic planning, sustainable development and epistemology. I
2000
Level: mittel
The Social Costs of Business Enterprise
In this searing and insightful critique, Adrienne Buller examines the fatal biases that have shaped the response of our governing institutions to climate and environmental breakdown, and asks: are the 'solutions' being proposed really solutions? Tracing the intricate connections between financial power, economic injustice and ecological crisis, she exposes the myopic economism and market-centric thinking presently undermining a future where all life can flourish.
2022
Level: leicht
The Value of a Whale
This blog post reviews "Democratizing Finance", an edited volume that analyses and provides policy proposals to ensure that the financial system serves the public good. Mquzama undertakes the task of summarising the main takeaways from each essay in the book as well as an exposition of its shortfalls. While he acknowledges the necessity of the book's reimaging capitalism and the financial system in a way that is practical within the current economic and political structures, he also highlights its failure to look beyond the United States of America.
2022
Level: leicht
Book Review: Democratizing Finance
An essay of the writing workshop on Nigeria’s Readiness for and the Effect of the Fourth Industrial Revolution
2020
Level: mittel
The Role of Women in the Fourth Industrial Revolution
Die ökonomische Theorie hat mit Moral wenig oder gar nichts zu tun. In den gängigen Lehrbüchern der Mikroökonomie findet sich in den Stichwortverzeichnissen kein Eintrag zu Moral oder Ethik. Die Studierenden lernen über die Wirtschaft nachzudenken, aber sie lernen dabei nicht, systematisch über ethische Fragen zu reflektieren. Nach der neoklassischen Lehre, wie sie in den Lehrbüchern präsentiert wird, weist wirtschaftliches Handeln nicht grundsätzlich moralische Aspekte auf.
2015
Level: mittel
Ökonomie und Moral: Eine kurze Theoriegeschichte
Oft werden Universitäten mit neutraler Wissenschaft verbunden und das von Dozierenden vermittelte Wissen als Abbildung der Realität wahrgenommen. Nur selten ist es Gegenstand kritischer Auseinandersetzungen. Wissenschaft findet jedoch in keinem neutralen Raum statt, sondern ist von Machtstrukturen und somit auch oft von diskriminierenden Denkweisen geprägt. Genau hier setzt unser Projekt an, mit dem wir einen Beitrag zur kritischen, interdisziplinären Auseinandersetzung mit Rassifizierung und Diskriminierung an der Universität Bayreuth und darüber hinaus leisten wollen. Unser Interesse am Thema Rassifizierung im Kontext universitärer Lehre und Forschung entstammt dabei der kritischen Auseinandersetzung mit den Lehrinhalten der Vorlesung „Ökonomik der Entwicklungsländer“ von Prof. Dr. Martin Leschke sowie mit dem begleitenden Lehrbuch „Ökonomik der Entwicklung – Eine Einführung aus institutionenökonomischer Sicht“. Als uns Themen und Begriffe auffielen, die unserer Einschätzung nach in ihrer Verwendung nicht dem aktuellen Umgang mit postkolonialen Machtverhältnissen und Eurozentrismus entsprachen, kam uns die Idee, eine kritische Begleitschrift zu besagtem Lehrbuch zu verfassen.
2020
Level: leicht
Ökonomik der Entwicklung: Analyse und Kritik aus postkolonialer Perspektive

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