Status Quo der VWL in Deutschland – empirische Untersuchungen

Status Quo der VWL in Deutschland – empirische Untersuchungen
Elsa Egerer
Universität Siegen, 2018
Level: mittel
Thema: Kritik am Mainstream, Lehrmaterial
Format: Text

Universität Siegen

Der folgende Textauszug ist Teil einer Studienreihe der Universität Siegen

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Status Quo der VWL in Deutschland – empirische Untersuchungen

Was lässt sich basierend auf bereits existierenden Studien über den Status Quo der volkswirtschaftlichen Lehre aussagen? Kann die von kritischen Studierendengruppen beklagte „besorgniserregende Einseitigkeit“ (ISIPE 2014) der Lehre durch Studien bestätigt werden? Welche Datengrundlagen können hierbei herangezogen werden und welche Schlüsse lassen sich ziehen?

Ausgewählte empirische Untersuchungen zur Situation der Volkswirtschaftslehre in Deutschland

Exemplarisch werden im Folgenden einige Untersuchungen dargestellt, die Informationen über Ökonomen in Deutschland zusammentragen. Der Fokus liegt dabei auf quantitativen Auswertungen. Neben Umfragen unter Lehrenden werden hier auch zum Beispiel Berufungen untersucht.

Einige Studien beschäftigen sich mit der paradigmatischen Ausrichtung von Ökonomen in Deutschland. Hierbei stehen, neben der Einteilung von Professuren anhand Forschungsprofil und Wirkungsspektrum, vor allem Umfragen im Vordergrund.

Frey, Humbert und Schneider stellen 2007 die Frage: „Was denken deutsche Ökonomen?“ (Frey et al. 2007). Ein Fünftel der Mitglieder des Vereins für Socialpolitik (507 Personen) beantwortetet dies in einer Onlineumfrage. Die Autoren Frey et al. vergleichen die Werte zudem mit einer Umfrage aus dem Jahre 1981 (Schneider et al. 1983).

Frey at al. argumentieren, in der Tendenz werden neoklassischer Kernthesen im Zeitverlauf stärker bejaht. Laut der Studie des Jahres 1981, stimmen zum damaligen Befragungszeitpunkt 46% der Antwortenden der Aussage, die Neoklassik sei die einzig taugliche Grundlage der Mikroökonomie, eher1 zu. 2006 erfragen Frey et al. die Einstellung zur Neoklassik mit der These: „Die neoklassische Theorie ist wichtig zur Lösung aktueller wirtschaftspolitischer Probleme“, welche hier 80% der Befragten eher2 bejahen. Die Autoren schlussfolgern, der neoklassische Ansatz könne als dominant angesehen werden. Auch eine Folgefrage kann in diese Richtung gewertet werden: Gefragt welcher Schule sich die Ökonomen und Ökonominnen am nächsten fühlen, ordnen sich 40% der Antwortenden der Neoklassik zu, womit diese unter den Befragten einen höheren Identifikationsgrad aufweist als andere ökonomische Strömungen. Insbesondere folgt der Keynesianismus hier erst mit 12%, nach Ordoliberalismus (24%) und institutioneller Ökonomik/Public Choice (37%).

Bemerkenswert ist, dass die Zustimmung zur Neoklassik, gemäß der Untersuchung von Frey et al., mit dem Alter korreliert. In der Tendenz sprechen sich, der Umfrage zufolge, jüngere Ökonomen stärker für die Neoklassik aus. Dies passt zur Beobachtung, dass die Zustimmung zu Kernannahmen, die in der gängigen Literatur der Neoklassik zugeordnet werden, im Zeitverlauf zuzunehmen scheint. So beobachten die Autoren, dass das Konzept des nutzenmaximierenden Homo Oeconomicus in 2006 mehr Zustimmung findet als 1981. Gleichwohl ist hier auch auf die Abänderung der Antwortmöglichkeiten hinzuweisen – siehe folgende Darstellung:

Zustimmung zu Aussagen zur Neoklassik (Frey et al. 2007)

Zustimmung zur Aussage "nutzenmaximierender Homo Oeconomicus [...] unbrauchbar" (Frey et al. 2007)

Ähnlich der Studie von Frey et al. schließt Fricke für die Jahre 2010 und 2015 Umfragen unter den Mitgliedern des Vereins für Socialpolitik (VfS) an (Fricke 2017). Diese seien, so Fricke, eher journalistischer Natur. Gleichwohl sind die Stichproben jeweils umfangreicher und umfassen im Jahr 2010 1158 Antworten und im Jahr 2015 1002 Antworten.

Hinsichtlich der Zuordnung zu einer Denkschule beschreibt Fricke für die Stichprobe von 2010 zunächst eine Zunahme auf 43% bei der Zuordnung zur Neoklassik. Für die Stichprobe des Jahres 2015 geht dieser Wert jedoch auf 33% zurück. Die Neoklassik liegt aber auch im Jahr 2015 weiterhin mit Abstand an erster Stelle. Immerhin 15% ordnen sich 2015 dem Keynesianismus zu. Es ist darauf hinzuweisen, dass der Rückgang der Zuordnung zur Neoklassik auch auf die geänderte Art der Fragestellung zurückzuführen sein könnte. So enthielt die Befragung 2015 die neue Antwortoption „Keiner“ auf die Frage „Welcher Denkschule würden Sie sich zuordnen“. 28% der Befragten wählen diese neue Antwortoption. Rechnet man die Antwortoption heraus, d. h. werden nur die Teilnehmenden betrachtet, welche sich einer Denkschule zuordnen, ergibt sich eine prozentuale Zuordnung zur Neoklassik in Höhe von 46%. Unter diesem Gesichtspunkt könnte auch von einer Steigerung der neoklassischen Dominanz gesprochen werden. Tatsächlich sind die Studien, aufgrund der abgeänderten Antwortmöglichkeiten, schwer vergleichbar.

Hinsichtlich der Bedeutung, die einzelnen Ökonomen beigemessen wird, zeigt sich im Zeitverlauf, nach Fricke, eine stärkere Bedeutung von keynesianischen bzw. postkeynesianischen Perspektiven. Auch hinsichtlich der methodischen Ausrichtung, findet die historische Analyse in den jüngeren Jahren, laut Fricke, stärkere Zustimmung. Im Jahr 2015 stimmen mehr als drei Viertel der Befragten der Aussage, Konjunkturbewegungen lassen sich nur adäquat analysieren, wenn geschichtliche Ereignisse berücksichtigt werden, in der Tendenz3 zu.

Befragt, was einen guten Ökonomen ausmacht, werden, laut Fricke 2015, folgende Kernkompetenzen am häufigsten als „sehr wichtig“ bezeichnet: Mit 48% stellen „hervorragende mathematisch-analytische Fähigkeiten“ die meistgenannte Antwort dar. Ein „möglichst breites Wissen der wirtschaftswissenschaftlichen Literatur“ wird von 47% der Befragten als sehr wichtig erachtet. Fricke merkt an, dass die Häufigkeit, im Vergleich zu vorangehenden Studien, hier in der Tendenz seit 2006 fällt. Die am dritthäufigsten als sehr wichtige Qualifikation genannte Antwort stellen „gute Kenntnisse der aktuellen Wirtschaftslage“ dar, welche 45% der Befragten anführen. Auch hier, so Fricke, ist die Tendenz fallend. Demnach werden von den Ökonomen in der Stichprobe im Durchschnitt mathematische Fähigkeiten als wichtiger erachtet, als das Wissen über die aktuelle wirtschaftliche Situation. Bemerkenswert ist weiterhin, dass die „Vermittlung der Erkenntnisse in der breiten Öffentlichkeit“ im Durchschnitt erst an siebter Stelle genannt wird. Nur knapp ein Drittel der Befragten erachtet diesen Punkt als sehr wichtig.

Im Jahr 2015 bejahen, so Fricke, knapp 46% der befragten Ökonomen die Frage, ob die Wirtschaftswissenschaft in einer Legitimationskrise steckt. Dies stellt gegenüber 2010 eine Zunahme von 8% dar. Das Gros der Befragten sieht jedoch keine Legitimationskrise. Gleichwohl erachtet die große Mehrheit (64%) Forderungen nach mehr Pluralität (zumindest zum Teil) als berechtigt.  Laut Fricke nimmt demnach die kritische Sicht auf die Wirtschaftswissenschaft zu. Nach Meinung der Autoren können die Ergebnisse der Studie hinsichtlich der Frage, ob die Ökonomen sich über die fundamentalen Fragen einig seien, jedoch weder im Sinne eines vollständigen Konsenses noch einer stark ausgeprägten Pluralität gewertet werden. 55%, und damit mehr als die absolute Mehrheit, stimmen der Aussage eher zu, wobei die starke Zustimmung nur 13% ausmacht. 45% lehnen die Aussage hingegen ab. Damit ergibt sich zwar eine deutliche höhere Zustimmung, gleichzeitig verzeichnet die Ablehnungsquote ebenfalls einen hohen Wert.

Auch Fricke beobachtet, ähnlich wie Frey et al., bei den Unter-35-Jährigen eine stärkere Tendenz zum „alten Paradigma“ (ebd., S. 48). Auch hinsichtlich der Fragen zur Legitimationskrise der VWL oder zur Beurteilung der Pluralität in der Disziplin zeigt sich unter den jungen Befragten eine stärkere Ablehnung.

Antwort auf die Frage: „Würden Sie sagen, dass die Wirtschaftswissenschaft heute in einer Legitimationskrise steckt?“, in %, N=734, Ökonom_innen-Umfrage 2015 (Fricke 2017)

Antworten nach Altersgruppen auf die Frage: „Im Jahr 2014 haben Student_innen in einem Aufruf eine mangelnde Pluralität der herrschenden Lehre und Forschung beklagt. Wie beurteilen Sie diese Kritik?“, in %, N=737, Ökonom_innen-Umfrage 2015 (Fricke 2017)

Fricke schlussfolgert aus der Auswertung der drei Studien, die Durchschnittsmeinungen der deutschen Ökonomen wichen in einigen Fragen von der „öffentlich dominierende[n] Meinung“ ab. Dabei führt der Autor folgende Beispiele an: „Die Mehrheit an der Basis stimmt mit oder ohne Einschränkung dem Kauf von Staatsanleihen durch die EZB als Lender of last resort zu (zu zwei Dritteln); sieht in den hohen Leistungsbilanzüberschüssen ein Risiko künftiger Turbulenzen (63 %); hält einen Mindestlohn für Deutschland per se für nötig und sinnvoll (57 %); sieht es nicht als nötig und sinnvoll an, dass das Lohnniveau in Deutschland sinkt (75 %, Umfrage von 2006); findet, dass eine sehr ungleiche Einkommensverteilung mehr wirtschaftlichen Schaden als Nutzen bringt (85 %); stuft die Energiewende grundsätzlich als Chance für die deutsche Wettbewerbsfähigkeit ein (54 %)“ (Fricke 201, S. 38).

Obgleich in den Studien von Frey et al. und Fricke, relativ zu den älteren Vertretern der Disziplin, ein weniger kritisches Bild der jungen Wissenschaftler gezeichnet wird, deutet eine weitere Befragung von Weichenrieder und Zehner auch unter den Nachwuchswissenschaftlern (des VfS) auf Unzufriedenheit mit der Disziplin hin. Die Stichprobe der Umfrage umfasst Antworten von 415 Mitgliedern des VFS, die zum Zeitpunkt der Befragung jünger als 36 Jahre alt sind. Nur 9% stimmen hier, laut Weichenrieder und Zehner, der Aussage „die aktuelle volkswirtschaftliche Forschung orientiert sich ausreichend an realen Problemen“ vollständig zu. In der Tendenz4 sieht die Mehrheit (54%) der Nachwuchswissenschaftler den Realitätsbezug der volkswirtschaftlichen Lehre als nicht ausreichend an. Des Weiteren ist knapp mehr als die Hälfte (51%) der befragten jungen Forscher in der Tendenz5 der Auffassung, die volkswirtschaftliche Forschung sei zu stark auf mathematische Modellierung ausgerichtet. Immerhin 38% sind in der Tendenz6 der Meinung, historische Erfahrungen werden nicht in ausreichender Form genutzt. (Weichenrieder und Zehner 2014)

Ein kritischer Blick auf die stark empirisch-quantitative Ausrichtung der Volkswirtschaftslehre lässt sich auch aus der Befragung von Necker ableiten. Laut ihrer Umfrage geben drei Viertel (77%) der empirisch arbeitenden Ökonomen der Stichprobe an, ihre Forschungsfrage schon einmal nach der Datenverfügbarkeit ausgewählt zu haben (N=230). (Necker 2012)

Grimm, Kapeller und Pühringer stellen im Rahmen ihrer Studie die Frage, wer an deutschsprachigen Universitäten lehrt und forscht, und wie die Forschung einzuordnen ist. Soziodemografische Daten belegen zunächst ein unausgewogenes Geschlechterverhältnis, welches sich auch beispielsweise in der Studie von Beckenbach et al. wiederfindet. Frauen machen demnach nur einen Anteil von 13% der Professorenschaft aus. Hinsichtlich der Forschungsschwerpunkte liege ein „starker Fokus“ auf der Mikroökonomik. Grimm et al. ordnen 50% der Professoren diesem Teilbereich zu. Die Makroökonomik sehen sie mit einem Anteil von nur 19% weniger als halb so oft vertreten. (Grimm et al. 2017)

Die paradigmatische Einteilung zeigt den Autoren zu Folge für Deutschland eine starke Dominanz von Standardökonomie bzw. Mainstream. Methodisch erfolgt die Einordnung bei Grimm et al. basierend auf zwei Klassifizierungsverfahren und greift auf Selbstangaben zum Forschungsschwerpunkt sowie Publikationsdaten zurück.

Klassifizierung der Professuren im deutschsprachigem Raum, links: Klassifizierung nach Colander, rechts: Klassifizierung nach „Schema 1“ (Grimm et al. 2017)

Heise et al. (2017) kritisieren den Rückgang der Heterodoxie in der deutschen Volkswirtschaftslehre. Zur Heterodoxie zählen die Autoren jene ökonomischen Strömungen, die sich vom „DSGE-Mainstream“ abgrenzen. Heise et al. greifen hier auf die Begrifflichkeiten von Lakatos zurück und beschreiben den „DSGE“-Mainstream als definiert durch den harten Kern der „Markträumung als Musterlösung“ sowie den zentralen Annahmen Rationalität, Ergodizität sowie Substitutionalität. Konkret ordnen die Autoren in Deutschland insbesondere folgende Schulen der Heterodoxie zu: den Neo-Ricardianismus, den Post-Keynesianismus, den Marxismus sowie die Sozioökonomik (ebd., S. 73).

Im Durchschnitt zählen die Autoren nach dieser Definition 0,8 heterodoxe Professuren pro Hochschulstandort. Nach eigenen Berechnungen auf der Grundlage von Heise et al. liegt der Wert jedoch sogar bei lediglich 0,73. Bei traditionellen Altuniversitäten liegt der Wert den Autoren zu Folge bei einer gerundeten Null (0,3 Professuren) (Heise et al. 2017, S. 80).

Heterodoxe Professuren nach Hochschultyp (Heise et al. 2017)

Klassifizierung

Standorte (Anzahl)

Heterodoxe (Anzahl)

Heterodoxe pro Standort

Nicht klassifiziert (traditionelle Alt-Universität)

43

13

0,3

Neugründung nach Humboldt-Ideal

2

4

2

Neugründung mit Entlastungsfunktion ohne Reformanspruch

12

1

0,1

Alt-Universität mit starkem Einfluss gesellschaftspolitisch orientierter Gruppen

6

8

1,3

Neugründung mit Reformanspruch in Bezug auf soziale Öffnung und Praxisbezug

8

12

1,5

Neugründung mit Reformanspruch in Bezug auf gesellschaftspolitische Orientierung

2

15

7,5

Summe

73

53

 

Durchschnitt

   

0,73 (Heise et al: 0,8)

 

Die Autoren weisen des Weiteren auf den deutlichen Rückgang heterodoxer Berufungen im Zeitverlauf hin. Das Gros der heterodoxen Professoren wurde demnach in den 70er Jahren berufen. Für den Zeitraum zwischen 2010 und 2013 zählen die Autoren eine Berufung einer heterodoxen Vollprofessur.

Berufungen heterodoxer Professuren (Heise et al. 2017)7

Bemerkenswert ist des Weiteren, dass der relative Anteil der Vollprofessuren an den heterodoxen Berufungen sinkt. So zeigt sich, dass der Anteil an außerplanmäßigen Professuren und Transformationsprofessuren steigt. Die Autoren weisen in diesem Zusammenhang auf die schlechtere Mittelausstattung letzterer Professuren hin. Die Stellen hätten demnach eine schlechtere Grundlage zur „wissenschaftlichen Reproduktion“ (ebd. S. 95). Exemplarisch führen die Autoren an, dass von 22 ausgewerteten heterodoxen Professuren fünf Personen nicht über eine Postgraduierten-Stelle verfügen und zehn keine Postdocs beschäftigen können (ebd. S. 96).

 

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1. In der Befragung wurden die Antwortmöglichkeiten weiter abgestuft. Zusammengefasst wurden hier die Antworten „Ich stimme im Großen und Ganzen zu/Stimme stark zu“ sowie „Ich stimme mit Einschränkungen zu/Stimme etwas zu“.

2. Siehe Fußnote 1.

3. Es wurden mehrere Zustimmungsebenen zusammengefasst.

4. Siehe Fußnote 3.

5. Siehe Fußnote 3.

6. Siehe Fußnote 3.

7. Apl. = außerplanmäßige Professur, TR= Transformationsprofessur.

 

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