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Die Covid-19-Pandemie hat gezeigt, dass manche wirtschaftliche Zonen wichtiger sind als andere, um Lebensgrundlagen zu sichern und ein gutes Leben zu ermöglichen. An dieser „Alltagsökonomie“ gilt es anzusetzen, um Wirtschaften zukunftsfähig zu machen. Ein Beitrag von Richard Bärnthaler, Andreas Novy, Leonhard Plank und Alexandra Strickner.
2020
Level: leicht
Die Alltagsökonomie für ein gutes Leben
Eine Erklärung für das Auseinanderdriften zwischen Wortführern und Basis könnte immerhin darin liegen, dass es tatsächlich einen erhöhten Bedarf an neuen Antworten gibt – der an der Basis auch schon zu einer Art Aufbruch geführt hat, wie er in anderen Ländern zu beobachten ist. Nur dass dies in Deutschland nur sehr bedingt Ausdruck findet in den öffentlichen Debatten, in denen nach wie vor Institutionen und Vertreter des Fachs dominieren, die das Denken in den vergangenen Jahrzehnten des angebotsorientierten Paradigmas geprägt haben – ob im Sachverständigenrat, den Instituten oder der Bundesbank. Was wiederum erklären würde, warum trotz zunehmender Offenheit und Vielfalt der Eindruck im In- und Ausland fortbesteht, die deutsche Ökonomie sei anders als alle anderen auf der Welt.
2016
Level: leicht
Wenn Wirtschaftsweise den Erkenntnisfortschritt bremsen
Über kollektive Arbeitszeitverkürzung wird derzeit kontrovers diskutiert – wir haben einen Wegweiser zusammengestellt, der einen Überblick über das Thema geben soll.
2024
Level: leicht
Wegweiser Arbeitszeitverkürzung
Fabian Georgi analysiert, wie Migration und Grenzen, sowohl grundlegend als auch in der gegenwärtigen historischen Phase, mit dem Kapitalismus zusammenhängen.
2024
Level: leicht
Fachkräfte anwerben, Grenzen abschotten? Der Zusammenhang von Migration, Grenzregimen und Kapitalismus
Der Beitrag skizziert kritische polit-ökonomische Bildung als eine umfassende herrschaftskritische Praxis mit dem Ziel der Aufhebung der gegenwärtigen Form gesellschaftlicher Reproduktion.
2024
Level: mittel
Kritische Polit-ökonomische Bildung
Diese Webseite widmet sich der Vielfalt bestehender ökonomischer Theorien und Methoden. Orientiere Dich, vergleiche, entdecke und studiere die unterschiedlichen ökonomischen Perspektiven.
2016
Level: leicht
Neoklassisches Paradigma in Standardlehrbüchern
Manipulation liegt vor, wenn Beeinflussung verdeckt, zielgerichtet und absichtsvoll erfolgt. Wendet man Kenntnisse der Kognitionswissenschaften und der Beeinflussungsforschung auf ökonomische Standardlehrbücher an, wird deutlich, wie sehr diese Bücher die Schwächen der Studierenden im Hinblick auf ihre Fähigkeit zur kritischen Reflexion ausnutzen.
Level: mittel
Beeinflussung und Manipulation in der ökonomischen Bildung
Valeria Bruschi zeigt aus marxistischer Perspektive, dass Wachstum im Kapitalismus keine Option, sondern eine systembedingte Notwendigkeit zur Profitmaximierung ist - mit der Folge einer zunehmenden Naturzerstörung und sozialer Ungleichheit.
2025
Level: mittel
Wachstum und Ökologie
Fortgeschrittene Makroökonomie Lehrbücher mit Tunnelblick Über die Enge der DSGE Modellwelt Sebastian Dullien Quelle van Treeck Till and Janina Urban Wirtschaft neu denken Blinde Flecken in der Lehrbuchökonomie iRights Media 2016 Das Buch kann hier bestellt werden http irights media de publikationen wirtschaft neu denken Rezensierte Bücher Walsh C E …
2016
Level: leicht
Fortgeschrittene Makroökonomie - Lehrbücher mit Tunnelblick: Über die Enge der DSGE-Modellwelt
Ist das BIP wirklich der Wert, an welchem wir den Fortschritt eines Landes und einer Gesellschaft messen sollten? Wir sollten über den Punkt hinaus kommen, an welchem wirtschaftlicher Erfolg mit Wirtschaftswachstum und gesellschaftlichem Fortschritt gleichgesetzt wird. Stattdessen könnte die Art, wie wir wirtschaften, als Mittel zum Zweck für eine Gesellschaft dienen, die ihren Wohlstand neu definiert und nicht mehr von quantitativem Wachstum abhängig macht.
Level: leicht
“Die Verwandlung”: Ringen um einen neuen Wohlstandsbegriff
Ökonomische Ungleichheiten und große Unterschiede in den Lebensbedingungen sind für die Europäische Union (EU) eine wachsende politische Herausforderung. Die Unterschiede in den Einkommen führen zu verstärkter Arbeitsmigration sowie zu Lohn- und Sozialdumping – und sie treiben den Standortwettbewerb zwischen den Mitgliedstaaten an. Hierbei geht es oft um ökonomische Indikatoren, das heißt um Messgrößen, die über die jeweilige wirtschaftliche Situation oder Struktur der Länder Auskunft geben; Fragen der Lebensqualität und des gesellschaftlichen Wohlergehens erhalten unter diesem Blickwinkel innerhalb der EU hingegen kaum Aufmerksamkeit.
2018
Level: leicht
Ungleichheit in Europa sichtbar machen
Die enorm innovationsstarke deutsche Industrie ist in der Lage, viele der für die Erreichung von Klimaneutralität benötigten technischen Lösungen zu entwickeln und auf den Markt zu bringen. Dies ist jedoch kein Selbstläufer, sondern erfordert auch ein langfristiges Engagement der öffentlichen Hand. Ein Beitrag von Jan-Erik Thie und Benjamin Görlach.
2019
Level: leicht
Wie der klimaneutrale Umbau des Industriestandorts Deutschland gelingen kann
An essay of the writing workshop on Nigeria’s Readiness for and the Effect of the Fourth Industrial Revolution
2020
Level: mittel
The Role of Women in the Fourth Industrial Revolution
Kleine Hebel und auf den Markt vertrauende Lösungen reichen nicht mehr aus, um den Klimawandel zu stoppen. Wir brauchen ein Steuersystem, das breit diskutierte und klar kommunizierte Ziele konsequent ansteuert.
2021
Level: leicht
Ein Steuermodell, das seinen Namen verdient
Was fuer ein Jahr! Auch 2023 gab es viele neue wirtschaftspolitische Debatten und Veröffentlichungen, die wir gemeinsam mit Euch Revue passieren lassen würden. Im Anhang findet ihr deshalb eine chronologische Übersicht zentraler Veröffentlichungen, die wir Euch empfehlen.
2023
Level: leicht
Jahresrückblick: Content Fundstücke 2023
Die derzeit geltenden rechtlichen Begrenzungen von Staatsverschuldung basieren auf Mythen, die nicht ökonomisch fundiert sind. Sinnvoller wäre es, die Schuldenaufnahme so zu gestalten, dass sie die ökonomischen, sozialen und ökologischen Grenzen respektiert. Ein Beitrag von Carolina Ortega Guttack, Carl Mühlbach und Tung Doan.
2023
Level: leicht
Was sind die Grenzen von Staatsschulden?
Die post-Keynesianische Ökonomik beschreibt die grundlegenden Funktionsweisen des Kapitalismus mit besonderem Fokus auf Wachstum und Verteilung. Aber ist sie auch in der Lage, ökologische Krisen zu erfassen und geeignete Lösungsansätze zu entwickeln?
2024
Level: leicht
Wie die Klimakrise den Post-Keynesianismus herausfordert
Die Volkswirtschaftslehre begnügt sich damit, eine Lehre der Mechanik des aktuellen Wirtschaftssystems zu sein, eine Art Kapitalistik. Es war fahrlässig, bei dieser geschichts- und zukunftslosen Wirtschaftswissenschaft stehenzubleiben. Eine Reise in die Vergangenheit der Disziplin zeigt, dass eine bessere Ökonomik denkbar ist, argumentiert Frank Fehlberg.
Level: leicht
Objektfixierung – Wie die VWL ihre Dynamik verlor
Kilian de Ridder argumentiert in diesem Text, dass die EZB in ihrer aktuellen Konstruktion eine Institution ist, die aus heute überholten Theorien heraus entstanden ist. Die EZB hat das Mandat der Preisstabilität, was bedeutet, sie zielt auf eine niedrige, aber positive Inflation von 2 Prozent ab. Das hauptsächliche Instrument, das wir ihr für die Erfüllung dieses Mandats an die Hand gegeben haben, ist der Leitzins. Dieser stellt sich als überraschend unpraktisch für dieses Ziel heraus, weil er keine spezifischen Sektoren adressieren kann, sondern nur die gesamte Wirtschaft.
2023
Level: mittel
Neues Geld – Wie wir Geldpolitik neu denken können
Die deutsche Autoindustrie steckt in einer Krise. Dieses Dossier sammelt Materialien, die sich mit der Ursache der aktuellen Krise der Autoindustrie und den Schwächen der bisherigen Lösungsansätze beschäftigen und adressieren, wie eine soziale und klimagerechte Konversion der Autoindustrie aussehen kann.
2025
Level: leicht
Konversion der Autoindustrie
This book offers a clear and comprehensive explanation of how money is actually created and circulated in today’s monetary system.
2025
Level: leicht
Modern Monetary System in Theory and Practice: Who Creates Money?
"De-Risking“ ist ein geflügelter Begriff. Er kann als ein Element einer Strategie betrachtet werden, die darauf abzielt, die handelspolitische Konfrontation mit China diskursiv einzurahmen. Diese Konfrontation wurde in den letzten Jahren hauptsächlich von den USA vorangetrieben und erfuhr zunächst eine vorsichtige, später jedoch immer deutlichere Unterstützung vonseiten der EU.
2023
Level: leicht
De-Risking, De-Coupling, De-Globalisierung?
Im Dossier zur Kita-Krise findet ihr eine Sammlung von Videos, Podcasts, Texten und Infografiken mit denen ihr Euch über die Kita-Krise, die darum geführten Kämpfe sowie ihre strukturellen Hintergründe informieren könnt.
2024
Level: leicht
Die Kita-Krise - Situation, Lösungsansätze, Hintergründe
For many social critics "globalization" is a signpost of “late-capitalism” with the rise of multinational corporations, mass consumption and the multidirectional flows of capital, labor, media, communication, ideologies and social movements across national borders. Feminist analyses of globalization and the gendered and sexualized permutations of these phenomena offer a critical stance for theorizing these processes, and for studying their complex articulations across time and space.
Level: mittel
Feminist Inroads in Epistemology, Method, and Theory
This course offered by the International Monetary Fund (IMF) on edX provides an introduction in the major econometric tools used in standard Macroeconomics.
Level: mittel
Macroeconometric Forecasting
This paper investigates how the concept of public purpose is used in Modern Monetary Theory (MMT). As a common denominator among political scientists, the idea of public purpose is that economic actions should aim at benefiting the majority of the society. However, the concept is to be considered as an ideal of a vague nature, which is highly dependent on societal context and, hence, subject to change over time. MMT stresses that government spending plans should be designed to pursue a certain socio-economic mandate and not to meet any particular financial outcome. The concept of public purpose is heavily used in this theoretical body of thought and often referred to in the context of policy proposals as the ideas of universal job guarantee and banking reform proposals show. MMT scholars use the concept as a pragmatic benchmark against which policies can be assessed. With regards to the definition of public propose, MMT scholars agree that it is dependent on the social-cultural context. Nevertheless, MMT scholars view universal access to material means of survival as universally applicable and in that sense as the lowest possible common denominator.
2020
Level: mittel
Modern Monetary Theory and the public purpose
El Buen Vivir wird im westlich geprägten Diskurs der Entwicklungstheorie oft unzureichend mit The Good Living oder dem guten Leben übersetzt. Dies lässt wichtige Elemente des in südamerikanischen Indigenenbewegungen verwurzelten Prinzips vermissen
2022
Level: leicht
Post-Development am Beispiel des Buen Vivir
Based on a clear conceptual framework and ten flexible building blocks this handbook offers refreshing ideas and practical suggestions to stimulate student engagement and critical thinking across a wide range of courses Drawing on decades of ideas on how to improve economics education and a growing number of available alternative …
2021
Level: leicht
Economy Studies
.
2019
Level: mittel
Pluriverse
Education policy seeks to ensure equality in access, equality within the classroom and in teaching- learning processes, and equality in outcomes. This course encourages students to assess and evaluate the extent to which these objectives are met in practice and the ways in which educational outcomes are shaped by, as well as alter, gendered social norms.
Level: leicht
Education, Gender and Development
This paper presents an overview of different models which explain financial crises, with the aim of understanding economic developments during and possibly after the Great Recession. In the first part approaches based on efficient markets and rational expectations hypotheses are analyzed, which however do not give any explanation for the occurrence of financial crises and thus cannot suggest any remedies for the present situation. A broad range of theoretical approaches analyzing financial crises from a medium term perspective is then discussed. Within this group we focused on the insights of Marx, Schumpeter, Wicksell, Hayek, Fisher, Keynes, Minsky, and Kindleberger. Subsequently the contributions of the Regulation School, the approach of Social Structures of Accumulation and Post-Keynesian approach, which focus on long-term developments and regime shifts in capitalist development, are presented. International approaches to finance and financial crises are integrated into the analyses. We address the issue of relevance of all these theories for the present crisis and draw some policy implications. The paper has the aim to find out to which extent the different approaches are able to explain the Great Recession, what visions they develop about future development of capitalism and to which extent these different approaches can be synthesized.
2015
Level: mittel
Theories of finance and financial crisis: Lessons for the Great Recession
This paper attempts to clarify how the European economic crisis from 2007 onwards can be understood from the perspective of a Marxian monetary theory of value that emphasizes intrinsic, structural flaws regarding capitalist reproduction. Chapter two provides an empirical description of the European economic crisis, which to some extent already reflects the structural theoretical framework presented in chapter three. Regarding the theoretical framework Michael Heinrich's interpretation of 'the' Marxian monetary theory of value will be presented. Heinrich identifies connections between production and realization, between profit and interest rate as well as between industrial and fictitious capital, which represent contradictory tendencies for which capitalism does not have simple balancing processes. In the context of a discussion of 'structural logical aspects' of Marx's Critique of the Political Economy, explanatory deficits of Heinrich's approach are analyzed. In the following, it is argued that Fred Moseley's view of these 'structural logical aspects' allows empirical 'applications' of Marxian monetary theories of value. It is concluded that a Marxian monetary theory of value, with the characteristics of expansive capital accumulation and its limitations, facilitates a structural analysis of the European economic crisis from 2007 onwards. In this line of argument, expansive production patterns are expressed, among other things, in global restructuring processes, while consumption limitations are mitigated by expansive financial markets and shifts in ex-port destinations.
2019
Level: schwer
The European economic crisis from 2007 onwards in the context of a global crisis of over-production of capital - a Marxian monetary theory of value interpretation

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