681 Ergebnisse

Die »New International Economic Order« (NIEO) war der erste alternative Globalisierungsentwurf: ein Projekt zur Überwindung kolonialer Wirtschaftsstrukturen zwischen dem Globalen Süden und dem Globalen Norden. Die Beiträger*innen fragen angesichts globaler Armut, der Klimakatastrophe, zunehmender internationaler Konflikte und der Krise des Kapitalismus nach der heutigen Relevanz der NIEO – und zeigen die Dringlichkeit einer radikalen Transformation der Weltwirtschaft auf.
2023
Level: leicht
Eine gerechte Weltwirtschaftsordnung?
In diesem klug auf Fakten aufgebauten Buch zeigt Vandana Shiva, wie eine kleine Gruppe superreicher Einzelpersonen, Stiftungen und Investmentfirmen die Kontrolle über unsere Lebensmittelversorgung, unser Informationssystem, unser Gesundheitswesen und unsere Demokratien immer weiter ausbaut. Die Autorin macht sehr deutlich, dass unser Überleben von der Vielfalt unseres Saatgutes und dass unsere Demokratien von einer aufgeklärten Öffentlichkeit abhängen. Es ist ein sehr leidenschaftlicher, weiblicher wissenschaftlicher Diskurs, der eine globale Leserschaft verdient.
2021
Level: mittel
Eine Erde für alle! - Einssein versus das 1 %
Droht bei einer hohen Staatsschuldenquote zwangsläufig der Crash? Warum die Grenzen der Staatsverschuldung woanders liegen und welche Unterschiede es zwischen Industrieökonomien und globalen Peripherieländern gibt.
2026
Level: mittel
Grenzen der Staatsverschuldung liegen in den realen Ressourcen
Die „Internationale Finanzielle Subordination“ zementiert eine hierarchische Weltwirtschaft – die sich in instabilen Kapitalströmen, hohen Finanzierungskosten und der Dominanz des US-Dollars zementiert. Ein Beitrag von Annina Kaltenbrunner.
2024
Level: mittel
Wie der Überfluss an Finanzvermögen globale Abhängigkeiten schafft
Stiglitz answers the question why globalization and world trade has not delivered on its promise of increased well being as much as classical economists thought, by pointing to the power asymmetries: firstly, between industrialized nations and developing nations and secondly, between special corporate interest and social interests. In his analysis, developed countries and MNCs were able to extract the benefits, while shifting the costs (i.e. pollution) to states and communities with lesser power. Amongst many other historical examples the pharmaceutical and the mining industry are discussed to some length.
2013
Level: leicht
Stiglitz on globalization, why globalization fails? The trade agreements
Der Klimawandel – beziehungsweise die Emission von Treibhausgasen – hat gegenläufige Effekte auf die gesellschaftliche Wohlfahrt. Einerseits emittieren wir Treibhausgase, um Wohlfahrt stiftende Aktivitäten auszuüben (Mobilität, Ernährung, Wärmeerzeugung etc.). Andererseits verändert die zunehmende THG- Konzentration klimatische Systeme, wodurch die Wohlfahrt der in der Zukunft lebenden Menschen beeinträchtigt wird. Klimaökonom*innen gehen der Herausforderung nach, die beiden Effekte zu quantifizieren und zu bestimmen, wie viele Treibhausgase zu welchem Zeitpunkt in der Zukunft emittiert werden sollten, damit die gesellschaftliche Wohlfahrt über mehrere Generationen hinweg maximiert wird.
2020
Level: leicht
Was eine moderne Klimaökonomik berücksichtigen sollte
Seit mehr als 15 Jahren ist „Globalisierung“ ein weithin bekannter, vielseitig zu diskutierender Begriff. Im angelsächsischen Raum beschäftigt sich vor allem die Forschungsdisziplin der Internationalen Politischen Ökonomie (IPÖ) mit den einhergehenden Strukturveränderungen des Kapitalismus.
2009
Level: mittel
Globalisierung, Macht und Hegemonie
Sie ist in aller Munde und wird heftig diskutiert: die Globalisierung. Sie erstreckt sich von Vereinheitlichungen im Medienkonsum über multinationale Unternehmen bis hin zu den umfassenden politischen Auswirkungen des Zusammenwachsens.
2011
Level: mittel
Globalisierung
In der Schreibwerkstatt Post-Growth Economics hat Ariane Isidorczyk ein Dossier zum Zusammenhang zwischen der Indusstriellen Revolution und dem Klimawandel verfasst und schlägt eine Lernmethode für Schüler:innen und Studierende vor, die die Simulation und das emotionale Erfassen von globalen Zusammenhängen zwischen Wirtschaft, technischer Entwicklung und dem CO2 -Ausstoß ermöglicht. #postgrowthwritingworkshop
Level: leicht
Wie das Wirtschaftswachstum unser Klima veränderte - Die Industrielle Revolution als Klimafeind
Das Dossier zur "Vielfachkrise" des Magazins "iz3w" wirft einen Blick auf die derzeitige Vertiefung und Beschleunigung der Krise des globalen Kapitalismus, die sich unter anderen in Pandemie, Krieg, Inflation und der Klimakatastrophe bemerkbar macht.
2024
Level: leicht
Die Vielfach­krise - Noch reparabel?
Oft wird behauptet, Klima- und Sozialpolitik stünden miteinander in Konflikt, dabei ist das Gegenteil der Fall: Verteilungsgerechtigkeit kann ein Schlüssel für wirksamen Klimaschutz sein. Die Kolumne „Gastwirtschaft“ von Sarah Lange, erschienen in der Frankfurter Rundschau.
2023
Level: leicht
Wo die Freiheit endet
Die Angriffe der USA auf den Iran und Venezuela zielen eigentlich auf China. Es geht um die Ressourcen im globalen Konkurrenzkampf
2026
Level: mittel
Trumps Rohstoffkriege
Der Text erläutert die Entstehung und Funktionsweise des Petrodollar-Systems, das in den 1970er Jahren durch Abkommen zwischen den USA und Saudi-Arabien etabliert wurde und den US-Dollar als primäre Währung im globalen Ölhandel festigte.
2026
Level: leicht
Wie funktioniert das Petrodollar-System?
Obwohl der Begriff „der Markt“ (in der Einzahl) andauernd – sowohl in der Theorie als auch in Alltagsdiskurse – mit einer großen Selbstverständlichkeit verwendet wird, hat er eine Geschichte, die fast 100 Jahre zurückgeht. Diese Begrifflichkeit wurde erstmals in der Österreichischen Schule der Nationalökonomie, und zwar von Ludwig Mises und Friedrich Hayek, und von Ordoliberalen wie Walter Eucken oder Wilhelm Röpke entwickelt.
2015
Level: mittel
„Der Markt“ und seine Politische Ökonomie
In seinem Buch, wirft Quinn Slobodian einen neuen Blick auf die Geschichte von Freihandel und neoliberaler Globalisierung. Im Mittelpunkt steht dabei eine Gruppe von Ökonomen um Friedrich von Hayek und Wilhelm Röpke. Getrieben von der Angst, nationale Massendemokratien könnten durch Zölle oder Kapitalverkehrskontrollen das reibungslose Funktionieren der Weltwirtschaft stören, bestand ihre Vision darin, den Markt auf der globalen Ebene zu verrechtlichen und so zu schützen.
2019
Level: leicht
Globalisten
Wir brauchen Alternativen zu einem System, das auf die stetige Ausbeutung natürlicher Ressourcen angewiesen ist. Die Kreislaufwirtschaft stellt ein derartiges Wirtschaftskonzept dar – dem es jedoch bisher an politischer Tatkraft fehlt. Ein Beitrag von Burcu Gözet.
2021
Level: leicht
Warum eine Kreislaufwirtschaft notwendig und umsetzbar ist
Der Aufstieg des Asset Manager Kapitalismus ändert die Besitzstruktur fossiler Energiekonzerne fundamental. Doch trotz ihrer Exposition gegenüber systemischen Klimarisiken bleiben Asset Manager Akteur*innen des Status Quo, argumentieren Vera Huwe und Stephan Stuckmann zum Auftakt der neuen Economists for Future-Serie.
2022
Level: leicht
Das Ende der fossilen Ära?
Nach dem vorherrschenden Verständnis ist Geld vor allem eine sehr individualistische Sache. Doch wenn wir es als öffentliche Infrastruktur verstehen, bekommen wir auch ein anderes Bild von uns Menschen und unserem Zusammenleben. Ein Beitrag von Jakob Feinig.
2022
Level: leicht
Fünf Thesen zu einer moralischen Ökonomie des Geldes
Das Konzept der „Klimaschulden“ verstärkt das Argument, laut dem durch eine verengte Fokussierung auf die Schuldenbremse sinnvolle Investitionen blockiert werden können. Dabei sind Klimaschulden nur ein Beispiel für Kosten, die im BIP bislang nicht berücksichtigt werden. Ein Beitrag von Benjamin Held.
2023
Level: leicht
Ausgebremster Klimaschutz?
Im Vortrag „Finanzkapitalismus in der Krise? Das Verhältnis von Finanzialisierung und Euro", präsentiert Christoph Scherrer eine übersichtliche Genese der Finanzialisierung, mit besonderem Augenmerk auf der Rolle des Einheitlichen Währungsraumes. Der Vortrag ermöglicht dabei ein Verständnis zentraler Begriffe wie Finanzialisierung oder Finanzkapitalismus sowie der Rolle von beispielsweise Deregulierungen. Zudem stellt Scherrer die Frage, ob Finanzialisierung begrenzt werden kann und präsentiert Hürden möglicher Reformen, unter anderem Hegenomie und Globalisierung.
2015
Level: mittel
Finanzkapitalismus in der Krise?
Prof. Kädtler (Soziologe) betrachtet die Kapitalismusform des "Finanzmarktkapitalismus" aus soziologischer Perspektive, im besonderen aus Sicht der Konventionenökonomik. Nach Einführungen in (a) Finanzmärkte, (b) Finanzialisierung und Finanzmarktkapitalismus (ab 9:30) sowie (c) Formationstheorien und „Cultural Economy"-Ansätze (u.a. Konventionenökonomik) (ab 16:00), liegt der Schwerpunkt der Analyse darauf, (d) mithilfe der Konventionenökonomik zu erklären, wie ein System des Finanzmarktkapitalismus entstehen konnte (ab 38:00). Kurz geht der Vortragende am Ende der Frage nach, warum sich die Situation auch nach der globalen Finanzkrise nicht geändert hat. Der Vortrag bietet einen interessanten ersten Einblick in die soziologische Perspektive auf Finanzmarktkapitalismus. Die Hauptanalyse und die Anwendung der Theorie an praktischen Beispielen ist eher kurz gehalten, allerdings werden relevante Schulen und Autoren genannt, die weiter recherchiert werden können.
2015
Level: leicht
Finanzmärkte und Finanzmarktöffentlichkeit
Der Text "Antifaschistische Ökonomik? Na, klar! Aber was heißt das?" greift die Debatte zur antifaschistischen Ökonomik auf, ordnet sie in bestehende Entwicklungen ein und benennt Entwicklungspotentiale für die Diskussion.
2024
Level: leicht
Antifaschistische Ökonomik? Na klar! Aber was heißt das?
Die deutsche Autoindustrie steckt in einer Krise. Dieses Dossier sammelt Materialien, die sich mit der Ursache der aktuellen Krise der Autoindustrie und den Schwächen der bisherigen Lösungsansätze beschäftigen und adressieren, wie eine soziale und klimagerechte Konversion der Autoindustrie aussehen kann.
2025
Level: leicht
Konversion der Autoindustrie
Das VWL-Basiswissen bietet Lerneinheiten zu Grundbegriffen und Denkrichtungen der Volkswirtschaftslehre an. Neben Einheiten zum BIP, Zahlungsbilanzen, Inflation, Wechelkursen gibt es Module zur Messung sozio-ökonomische Ungleichheiten und einer interdisziplinären Betrachtung auf Entwicklung. Im Theoriebereich liegt ein Fokus auf Globaler Ökonomie und Entwicklungstheorie, u.a. werden die Welt-System Theorie und postkoloniale Ansätue vorgestellt.
Level: leicht
VWL Basiswissen für Nicht-Ökonom_innen
Die Teuerungskrise wurde von hohen Profiten verstärkt, was die Ungleichheit weiter verschärfte. Um dem entgegenzuwirken, sind Maßnahmen wie Preiskontrollen, Regulierung von Spekulation sowie eine progressive Besteuerung dringend erforderlich, erklären Ines Heck und Thomas Rabensteiner.
2024
Level: leicht
Gewinne im Überfluss
Der Fokus der Österreichischen Schule liegt auf der wirtschaftlichen Koordination von Angebots- und Nachfrageplänen zwischen Individuen. Konstitutiv sind u.a. der Subjektivismus, das Nutzenprinzip, Laissez-faire-Politik, fundamentale Unsicherheit sowie der Fokus auf den/die Unternehmer*in.
Österreichische Schule
Nach einer Einführung in die verschiedenen Problemfelder des Konsumguts Kleidung werden Verbesserungsmöglichkeiten aufgezeigt, die jede Einzelperson in ihrem Konsumverhalten bewirken kann und welche Veränderungen auf politischer Ebene und Produktionsseite notwendig sind.
Level: leicht
Nachhaltigkeitsprobleme von globalen Wirtschaftsketten am Beispiel Kleidung
Die internationale makrofinanzielle Architektur erlitt im März 2020 einen Schock: Nachdem globale Lieferketten geschlossen wurden, froren Offshore Geldmärkte ein. Die wichtigen Zentralbanken reagierten schnell und beliehen sich gegenseitig mit Währung.
2020
Level: leicht
Zentralbankkooperation funktioniert – für manche
Die Notwendigkeit einer nationalen und globalen Umverteilung von Vermögen. Piketty zeichnet den historischen Verlauf von Ungleichheit in der Geschichte des Kapitalismus nach und macht deutlich, dass ein Übermaß an materieller Ungleichheit für das demokratische Miteinander erhebliche Gefahren mit sich bringt.
2020
Level: leicht
Thomas Piketty: Ungleichheit zerstört die Demokratie
Shadow banking became one of the main features of modern market based financial capitalism and financial globalisation. Daniel Gabor locates this development in a Super-Cycle framework and sketches out opportunities to launch a new cycle that is green and just through financial regulation and publicly organised sustainable finance.
2019
Level: mittel
Shadow banking and financial market regulation
Exploring Economics, an open-source e-learning platform, giving you the opportunity to discover & study a variety of economic theories, topics, and methods.
2020
Level: leicht
Yes, Money is Endogenous. Who Cares?
In both economics textbooks and public perceptions central banks are a fact of life. On the wall of my A-level economics classroom there was the Will Rogers quote “there have been three great inventions since the beginning of time: fire, the wheel, and central banking”, summarising how many economists view the institution. There is a widespread belief that there is something different about money which calls for a central authority to manage its operation, a view shared even by staunch free marketeers such as Milton Friedman. This belief is not without justification, since money underpins every transaction in a way that apples do not, but we should always be careful not to take existing institutions for granted and central banking is no exception. In this post I will look at the idea of private or free banking, where banks compete (and cooperate) to issue their own currency.
2020
Level: leicht
Whither Central Banks?

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