Kapitalkollaps – Die finale Krise der Weltwirtschaft

Tomasz Konicz
Level: mittel
Verlag: KVV Konkret
Perspektive: Ökologische Ökonomik, Marxistische Politische Ökonomik
Thema: Kapitalismus, Krise, Arbeit, Geld & Schulden, Nord-Süd Beziehungen, Rassismus, Ressourcen, Umwelt & Klima, Soziale Bewegungen & Transformation
Seitenzahl: 277 Seiten

Klappentext

Haben sie sich in der Dauerkrise des kapitalistischen Weltsystems schon häuslich eingerichtet? Können sie noch den Überblick behalten über all die Schuldenberge, die gerade zusammenbrechen? Wie sortieren sich für sie Klima-, Wirtschafts-, Schulden-, Euro-, Öko- und "Flüchtlingskrise"? Wo fängt die eine an, wo hört die andere auf? Für alle, die im Krisendickicht endlich durchblicken wollen, ist dieses Buch - endlich mit verbesserter Kapitalismuskritikformel! - unentbehrlich: Werden sie mit seiner Hilfe in wenigen Stunden zum Krisenexperten. In zehn Kapiteln werden Ursachen, Verlauf und Perspektive der Großen Systemkrise allgemeinverständlich beschrieben und die häufigsten Krisenmythen entlarvt. Danach kann sie nichts mehr erschüttern. Mit Ausnahme des nächsten Krisenschubs, versteht sich.


Kommentar von unseren Editor*innen:

Thomasz Konicz liefert mit Kapitalkollaps eine Analyse, die aktuelle Krisenphänomene (z.B. Wirtschaftskrise, Klimakatastrophe, Zunahme globaler Konflikte, autoritäre Formierung) auf ihre gemeinsamen ökonomischen Ursachen zurück führt und dadurch miteinander in Beziehung setzt. Dafür greift der Autor auf die Perspektive der Wertkritik zurück, die der marxistischen Ökonomik zuzurechnen ist, und die autodestruktive Dynamik der kapitalistischen Wirtschaftsweise fokussiert. Ganz besonders lesenswert ist das Buch, weil Konicz die Gewaltförmigkeit und Pathologien des kapitalistischen Systems, die mit seinem Verfall einhergehende Brutalisierung und die aktuelle Schwäche emanzipatorischer Bewegungen schonungslos benennt und trotz der düsteren Analyse mit einem Kapitel zur politischen Strategie endet.

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