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Dani Rodrik reflects in this book on important questions about how economics works and what might be wrong with it. He points out flaws and weakness of the discipline, but also argues that certain criticisms which have brought forward against are without merit. His central point is that there is not just one economic model, but a variety of them and it is important to apply judgment when selecting the most suitable one for a particular situation.
2016
Level: leicht
Economics Rules
Goethes Faust II, genauer das erste Kapitel wurde vielfach als eine Geld- und Inflationstheorie gelesen. Obgleich darin viele Motive anklingen, die in der Erklärung des Geldes eine Rolle spielen, so ist es doch ein Missgriff, Goethe als ökonomische Autorität zu lesen. Allerdings stand er allerdings in regem Austausch mit zeitgenössischen Ökonomen, deren Erkenntnisse weitgehend vergessen wurden. Gerade darin finden sich viele Elemente für eine Theorie und Philosophie des Geldes. Im Text werden zahlreiche dieser Einsichten vorgestellt und im Kontext der Faust-Dichtung vertieft. Die Figur des Mephistopheles als des „neuen“ Narren erweist sich dabei als wichtige Leitfigur für das Verständnis monetärer Prozesse jenseits der Vorurteile einer traditionellen Quantitätstheorie.
2015
Level: mittel
Goethe und das Papiergeld
Der Aufsatz diskutiert die Berechtigung von wirtschaftlichem Wachstum als wichtigstes gesellschaftliches Ziel der Gegenwart, seine Genese in der Theoriegeschichte seit dem 2. Weltkrieg und welche Wirkungen von diesem Konzept auf das ökonomische Denken ausgegangen sind. Es wird argumentiert, dass es einer neuen ökonomischen Bildung bedarf, die ein Verständnis für reale Zusammenhänge und ein Wissen um konkrete Dinge fördert, die unmittelbar an Fragestellungen des Lebens orientiert sind.
2016
Level: mittel
Wirtschaftswachstum und Bildungswiderstand: Von der Freiheit und Unfreiheit des ökonomischen Denkens
Was es konkret bedeutet, autonom handlungsfähig zu sein, hängt von den jeweiligen produktiven Machtverhältnissen ab. Ein Beitrag von Karoline Kalke zur Notwendigkeit und Illusion der Selbstbegrenzung.
2024
Level: leicht
Eine Frage der Autonomie
Das Lehrmaterial der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg lotet die Möglichkeiten, aber auch Grenzen neoklassischer Wirtschaftsmodelle aus und fragt, inwiefern soziale Gerechtigkeit die ökonomische Effizienz befördern kann.
2024
Level: leicht
Der Beutelsbacher Konsens im Wirtschaftsunterricht - durchgehend plural?
Durch Versiegelung, Übernutzung und Privatisierung wird Boden zur Ware degradiert. Um die Bewohnbarkeit des Planeten zu sichern, braucht es aber ein neues Verhältnis zum Boden: weg von Verwertungslogiken, hin zu generativen und verbindenden Beziehungen.
2025
Level: mittel
Die Transformationsdebatte muss wieder auf den Boden kommen – wortwörtlich
How do people make decisions? There is a class of models in psychology which seek to answer this question but have received scant attention in economics despite some clear empirical successes. In a previous post I discussed one of these, Decision by Sampling, and this post will look at another: the so-called Fast and Frugal heuristics pioneered by the German psychologist Gerd Gigerenzer. Here the individual seeks out sufficient information to make a reasonable decision. They are ‘fast’ because they do not require massive computational effort to make a decision so can be done in seconds, and they are ‘frugal’ because they use as little information as possible to make the decision effectively.
2020
Level: leicht
Bounded Rationality: the Case of ‘Fast and Frugal’ Heuristics
Unternehmen sind heute noch immer an engen und anspruchslosen Zielen ausgerichtet, die wenig mit den drängenden Realitäten unserer Welt zu tun haben. Frank Thun entwickelt einen Mix aus betriebswirtschaftlichen Prinzipien und einem neuen Verständnis für ökologische und gesellschaftliche Bedürfnisse - und liefert damit einen praktischen Leitfaden für nachhaltige Unternehmensführung.
2024
Level: leicht
Unternehmen in Grün
In both economics textbooks and public perceptions central banks are a fact of life. On the wall of my A-level economics classroom there was the Will Rogers quote “there have been three great inventions since the beginning of time: fire, the wheel, and central banking”, summarising how many economists view the institution. There is a widespread belief that there is something different about money which calls for a central authority to manage its operation, a view shared even by staunch free marketeers such as Milton Friedman. This belief is not without justification, since money underpins every transaction in a way that apples do not, but we should always be careful not to take existing institutions for granted and central banking is no exception. In this post I will look at the idea of private or free banking, where banks compete (and cooperate) to issue their own currency.
2020
Level: leicht
Whither Central Banks?
Die Debatte um demokratische und ökologische Wirtschaftsplanung nimmt an Fahrt auf. Ein Essay von Samuel Decker, erschienen in der Frankfurter Rundschau.
2024
Level: leicht
Ökologisch und demokratisch
In the second video of the series Investigating International Finance, an alternative view on capital controls is given contrasting with the paradigm of classical trade theory which suggests that the removal of trade and capital barriers is associated with higher market efficiency. After explaining the conceptual mechanisms underlying capital controls, examples are introduced where countries actually apply capital controls and how these controls have been associated with a lesser exposure to international financial crises spillovers.
2011
Level: leicht
Tax Havens - Investigating International Finance
In the second video of the series Investigating International Finance, an alternative view on capital controls is given contrasting with the paradigm of classical trade theory suggesting that the removal of trade and capital barriers is associated with higher market efficiency. After explaining the conceptual mechanisms underlying capital controls, examples are introduced where countries actually apply capital controls and how these controls have been associated with a lesser exposure to international financial crises spillovers.
2012
Level: leicht
Capital controls - Investigating International Finance, Episode 2
Die Rolle des Optimierungskonzepts in den Standardlehrwerken der Mikroökonomik Torsten Heinrich Quelle van Treeck Till and Janina Urban Wirtschaft neu denken Blinde Flecken in der Lehrbuchökonomie iRights Media 2016 Das Buch kann hier bestellt werden http irights media de publikationen wirtschaft neu denken Rezensierte Bücher Pindyck R S Rubinfeld D …
2016
Level: leicht
Die Rolle des Optimierungskonzepts in den Standardlehrwerken der Mikroökonomik
Fortgeschrittene Makroökonomie Lehrbücher mit Tunnelblick Über die Enge der DSGE Modellwelt Sebastian Dullien Quelle van Treeck Till and Janina Urban Wirtschaft neu denken Blinde Flecken in der Lehrbuchökonomie iRights Media 2016 Das Buch kann hier bestellt werden http irights media de publikationen wirtschaft neu denken Rezensierte Bücher Walsh C E …
2016
Level: leicht
Fortgeschrittene Makroökonomie - Lehrbücher mit Tunnelblick: Über die Enge der DSGE-Modellwelt
Christoph Freydorf geht der Frage nach, ob Marktwirtschaft ohne das Privateigentum an natürlichen Ressourcen funktionieren kann. Zunächst präsentiert er gängige Argumentationslinien in der Ökonomie, die sich für die Notwendigkeit von Privateigentum an Ressourcen aussprechen, insbesondere Leistungsgerechtigkeit und effizienter Nutzung. Anschließend präsentiert Freydorf Kritik an diesen Argumente und stellt eine ordnungspolitische Regulierung vor, die diese Kritik aufnimmt: die Ausgabe von und den Handel mit Ressourcenzertifikaten.
2012
Level: mittel
Marktwirtschaft ohne Privateigentum an natürlichen Ressourcen
Sebastian Thieme geht der Frage nach, ob die Wirtschaftswissenschaften misanthropische Elemente und Wirkungen hat. Thiemes Vortrag befasst sich mit menschenfeindlichen Abwertungen, die in einem ökonomischen Kontext stehen (z.B. die Wertung von Arbeitslosigkeit als unproduktiv) und deren sozialpolitischen Auswirkungen. Er diskutiert dabei die Rolle von Konzepten wie Effizienz, Nützlichkeit, Wettbewerb, Konkurrenz und Selektion.
2012
Level: leicht
Misanthropie und Ökonomik
In this keynote lecture during the conference „The Spectre of Stagnation? Europe in the World Economy“, Till van Treek presents research on how changes in income distribution lead to macroeconomic instability and crisis, focusing on currents accounts. Treek presents the relative income hypothesis in contrast to other mainstream and Post-Keynesian explanations. The relative income hypothesis proposes that aggregate demand increases and savings decrease with rising personal income inequality due to upward looking status comparison – but effects depend on the quantile where income inequality increases. Treek points to the importance of accounting for both income and functional income distribution and underlines his arguments with data comparing different pattern in Germany and the U.S.
2015
Level: schwer
Macroeconomics of inequality & instability - Inequality, imbalances and the crisis
Prof. Dr. Uwe Schneidewind führt in die Alternativen zum Wachstumsparadigma ein. Die Notwendigkeit verdeutlicht er an der Endlichkeit der Ressourcen bei zunehmenden Ressourcenverbrauch. Die Vorstellung von "grünem Wachstum" kritisiert er und erläutert die Wirkung von Rebound-Effekten. Die gesellschaftliche, politische Transformation als Feld der Postwachstumsgesellschaft wird erklärt und in Beziehung zur naturwissenschaftlichen, technischen Forschung gesetzt.
2015
Level: leicht
Alternativen zum Wachstumsparadigma
Die Studie untersucht, wie Studierende der Volkswirtschaftslehre (VWL) an deutschen Hochschulen ihr Fach und die Pluralismusdebatte wahrnehmen. Schriftlich befragt wurden 351 Studierende der VWL im vierten Semester an den Universitäten Bonn, Frankfurt/M., Hamburg, Heidelberg und Mannheim.
Level: leicht
Wie denken Studierende über die Pluralismusdebatte in der Volkswirtschaftslehre?
Der Begriff „Subsistenz“ steht in seiner ursprünglichen Bedeutung für das „Bestehen aus sich selbst heraus“ bzw. Selbsterhaltung. Dies bildet den Bedeutungskern ganz unterschiedlicher Vorstellungen von „Subsistenz“ in der Fachliteratur (z. B. im Bielefelder Subsistenzansatz). Entgegen der üblichen Darstellungen soll „Subsistenz“ aber nicht z. B. auf Landwirtschaft, karges Leben oder feministische Aspekte reduziert sein, sondern für ganz unterschiedliche Wirtschaftsstile fruchtbar werden. Der modernen Subsistenzperspektive geht es vielmehr darum, Selbsterhaltung ganz allgemein als ein Grundmotiv des Wirtschaftens im theoretischen und praktischen (normativen) Rechtfertigungskontext zu thematisieren. Dafür sind aber begriffliche Spezifikationen notwendig.
2020
Level: leicht
Ökonomik ohne Existenznotwendigkeit?
Peter Spahn beginnt mit einer Übersicht verschiedener Geldtheorien. Er geht dabei auf die Merkantilisten und ihren Fokus auf Reserven und Gold ein, der jedoch nicht einem Fetischismus geschuldet war, sondern der Wichtigkeit von Edelmetallen als Bankreserve und dadurch als Kondition für die Schöpfung von Bankkredit galt. Danach werden die klassische Theorie und insbesondere die Quantitätsgleichung und aus dieser folgende theoretische Ableitungen vorgestellt. In der Neoklassik wird Geld als Mittel zur Minimierung von Transaktions- und Informationskosten angesehen bzw. als Alternative zum Auktionator bei Walras. Aus Postkeynesanischer Sicht und aus der soziologischen Perspektive wird auf die Effekte einer Geldwirtschaft eingegangen, sowie auf die Bedeutung von Vertrauen und die institutionelle Knappheit des Geldes. Zum Schluss wird die aktuelle Geldpolitik der EZB problematisiert.
2013
Level: mittel
Die Geldtheorien verschiedener Schulen
Lukas Zeise gives an overview of economic and financial crises in the past decades (since 80s). He explains how policies and which kinds of policy were used to mitigate the crises, but also how the emergence of the crises was influenced by these policies. Furthermore, he introduces past attempts of financial market regulation and argues why present policies have not been effective and which further regulatory measures should be implemented in order to overcome financial instability and to avoid future crises.
2013
Level: leicht
Regulierung der Finanzmärkte
Eckhard Hein criticises the mainstream's view of secular stagnation as the result of a negative real equilibrium interest rate. Arguing in a Keynesian spirit with particular reference to Steindl, secular stagnation is considered to be a result of shift in the functional income distribution, and oligopolistic organisation of industries, leading to excess capacity and reluctance to invest. This acts as a drag on effective demand and results in secular stagnation. Distributional policies and public investment can, however, overcome stagnation its tendencies.
2015
Level: mittel
Secular Stagnation or stagnation policy? Steindl after Summers
Ziel dieses Seminars ist, eine Einführung in die wissenschaftstheoretischen und methodischen Grundlagen der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften zu bieten.
2019
Level: leicht
Wissenschaftstheorie und Einführung in die Methoden der Sozioökonomie
The Lecturer Prof. Francesco Lissoni presents basic concepts of the Economics of Innovation. Firstly, he distinguishes between invention, innovation and diffusion and relates innovation to economic growth. Subsequently, he elucidates learning and network effects.
2012
Level: mittel
Economics of Innovation 1/2
In order to describe the global structure of the monetary and financial system and its effects on the global economy, most economics textbooks rely on unappropriated theories that provide nothing but outdated descriptions. In this talk, key speakers in economics, economic history and banking try to make this complex system a little more understandable by relying on real-world insights.
2016
Level: mittel
Global Money: Past, Present, Future
This is an online panel and discussion on the ongoing and potential gendered impacts of COVID-19 organized by the International Association of Feminist Economics (IAFFE).
2020
Level: leicht
Feminist Economics Perspectives on COVID-19
In the fifth part of the Economics of COVID-19 Webinar by SOAS, Jo Michell sketches out the effects of the COVID-19 pandemic on the wider macroeconomy and warns against a resurgence of austerity politics.
2020
Level: mittel
Will Coronavirus Mean the End of Austerity? The Macroeconomics of the COVID-19 Crisis
Während die Pluralismus-Debatte in den Wirtschaftswissenschaften an Fahrt aufgenommen hat, gibt es seit einigen Jahren vermehrt Forschung zur Vielfalt der wirtschaftlichen bzw. wirtschaftspolitischen Berichterstattung. Die Studie „Qualifiziert für die Zukunft? Zur Pluralität der wirtschaftsjournalistischen Ausbildung in Deutschland“ hat diese Debatten erstmals zusammengeführt und die Frage aufgeworfen: Wie ökonomisch plural und reflexiv werden angehende Wirtschaftsjournalist:innen ausgebildet? Kernergebnis: Vor allem ökonomische Grundlagenveranstaltungen sind überwiegend orthodox ausgerichtet und prägen potenziell nicht nur Ökonomie-Studierende, sondern auch zukünftige Journalist:innen – und damit zentrale mediale „Gatekeeper“ für ökonomische Theorien und Perspektiven.
2021
Level: leicht
Pluralismus-Debatte meets Wirtschaftsjournalismus
Economists like to base their theories on individual decision making. Individuals, the idea goes, have their own interests and preferences, and if we don’t include these in our theory we can’t be sure how people will react to changes in their economic circumstances and policy. While there may be social influences, in an important sense the buck stops with individuals. Understanding how individuals process information to come to decisions about their health, wealth and happiness is crucial. You can count me as someone who thinks that on the whole, this is quite a sensible view.
2020
Level: leicht
Decision by Sampling, or ‘Psychologists Reclaim Their Turf’
In this interview, the political activist, author and lecturer Dr. Vandana Shiva explains the linkage between ecology, feminism and economics along the lines of current effects and implications of the Corona-Crisis in India and around the world.
2020
Level: leicht
Ecology, feminism and economics in times of Covid-19 pandemic
In this essay, Professor Robert Pollin explores the short falls of the degrowth perspective in handling the impending environmental collapse as well as elaborates on the efficacies of a green new deal.
2018
Level: mittel
De-Growth vs a Green New Deal

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