Die Selbstwahrnehmung der Wirtschaft: Entstehung und Wandel von Statistik und Ökonomik als Theorie für Eliten

Die Selbstwahrnehmung der Wirtschaft: Entstehung und Wandel von Statistik und Ökonomik als Theorie für Eliten
Karl-Heinz Brodbeck
Institut für Ökonomie und Philosophie Cusanus Hochschule, 2017
Level: mittel
Perspektive: Diverse
Thema: Sonstiges
Format: Working paper/Zeitschriftenartikel
Link: https://www.econstor.eu/handle/10419/178688/

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Die Selbstwahrnehmung der Wirtschaft

Entstehung und Wandel von Statistik und Ökonomik als Theorie für Eliten

Karl-Heinz Brodbeck | 2017

 


Abstract: Die Statistik war in ihren Anfängen „Staatszustandswissenschaft“, Fürsten erfassten darin in der Kammer ihr jeweiliges Territorium. Durch die Bevölkerungswissenschaft wandelte sie sich schrittweise zu einer formal-mathematischen Theorie. Parallel dazu setzte sich die Geldökonomie immer mehr als herrschende Form durch und transformierte auch die Vorstellung von den handelnden Subjekten. Durch das Prinzip, nur jeweils Durchschnitte zu erfassen, wurde vor allem in der schottischen Tradition des Liberalismus aus der Ökonomik als „moral science“ eine naturalistische Theorie autonomer Marktprozesse. Die Selbstwahrnehmung der Wirtschaft in Statistik und Ökonomik dient – ungeachtet ihrer vermeintlich neutralen, äußerlichen und formal-mathematischen Struktur – vorwiegend den Interessen einer herrschenden Elite.

Key words: Statistik, Ökonomik, Kameralismus, Elitentheorie, Geldökonomie, implizite Ethik, österreichische Schule

Source: Working Paper Series, Institute für Ökonomie & Philosophie, Cusanus Hochschule für Gesellschaftsgestaltung

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