Einführung in die Makroökonomik: plural und interaktiv

Franz Prante, Alessandro Bramucci, Eckhard Hein und Achim Truger
Level: mittel
Verlag: Institute for International Political Economy Berlin der Hochschule für Wirtschaft und Recht
Perspektive: Neoklassik , Postkeynesianismus
Thema: Makroökonomik, Lehrmaterial
Seitenzahl: - Seiten

Klappentext

Teil I des Online-Buches befasst sich mit der Messung der gesamtwirtschaftlichen Aktivität. Hier erfolgt insbesondere eine kurze Einführung in die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung, welche die empirische Basis der Makroökonomik bildet. In Teil II wird die Nachfrageseite unserer einfachen Modellökonomie eingeführt, wobei wir zunächst den Konsum, die Investitionen und die staatliche Nachfrage als Komponenten der aggregierten Nachfrage vorstellen und dann das einfache Einkommen-Ausgaben-Modell mit Gütermarktgleichgewicht und Multiplikator herleiten. Teil III befasst sich mit der Angebotsseite der Modellökonomie. Hier wird der Zusammenhang von Arbeitsangebot, Produktivität und Beschäftigung bei gegebener Nachfrage kurz dargestellt und die die Veränderung des Preisniveaus wird als Ergebnis eines Verteilungskonflikts zwischen Löhnen und Profiten diskutiert. In Teil IV werden dann die Angebots- und Nachfrageseite zu Gesamtmodellen zusammengeführt, wobei zunächst das Standardlehrbuchmodell des neu-keynesianischen „Neuen Konsens“ vorgestellt wird, welches dann durch einzelne Annahmeveränderungen in post-keynesianische Modellvariationen überführt wird. Hierbei stehen insbesondere die wirtschaftspolitischen Implikationen im Mittelpunkt.

Zusammenfassung

Das interaktive Online-Lehrbuch stellt grundlegende makroökonomische Konzepte auf Bachelor-Niveau dar. In den interaktiven Abbildungen können Parameter und Variablen einzelner Modellelemente verändert werden und in einer Reihe interaktiver Szenarien übernehmen die Nutzer*innen die Kontrolle über verschiedene wirtschaftspolitischen Instrumente. Dabei müssen sie mit geeigneten Maßnahmen auf wirtschaftspolitische Probleme reagieren. Die Modelle der kurzen Frist für die geschlossene Volkswirtschaft werden dabei aus einer neu-keynesianischen und einer post-keynesianischen Perspektive dargestellt. Durch Veränderung einzelner Annahmen wird ein Übergang zwischen den Modellwelten möglich.


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