Befreiung vom Überfluss – Auf dem Weg in die Postwachstumsökonomie

Niko Paech
Level: mittel
Verlag: Oekom-Verlag
Perspektive: Ökologische Ökonomik
Thema: Post-Wachstum
Seitenzahl: 155 Seiten

Klappentext

„Mehr Wachstum, mehr Arbeit, mehr Wohlstand, lautet die ökonomische Erfolgsformel der Wachstumsprediger. Diese ist für den Volkswirtschaftler Niko Paech keine Lösung für die Zukunft. In seinem Buch entwickelt er ein Gegenmodell: eine Postwachstumsökonomie... Reduktion lautet also das Gestaltungsprinzip einer Postwachstumsökonomie. Die Bürger sollen nicht weniger konsumieren, aber weniger industriell produzieren... Manches mag im Kleinen funktionieren: Zum Beispiel ist Gärtnern in den Städten wieder hoch im Kurs... Doch fraglich ist, ob man solch einen Rückbau der Wirtschaft bei 50 Prozent anhalten kann oder eine unkontrollierbare Abwärtsspirale droht, die eben nicht zu stoppen ist. Auch liefert der Autor keine Antwort, wie solch ein Rückbau ganz konkret umzusetzen ist - und zwar weltweit... Doch wie ehrlich will eine moderne Konsumgesellschaft sein? Reduktion klingt nicht sexy - Subsistenzwirtschaft nach Strickpullover und Sandalen. Da klingt das Versprechen einer nachhaltigen Wirtschaft attraktiver: Nicht teilen, sondern die Geländelimousine mit Biosprit fahren. Spottbillig in den Süden fliegen und zur Beruhigung dafür ein paar Euros für ein Nachhaltigkeitsprojekt spenden. Es ist gerade Paechs radikale Position, die bei der Lektüre des Buches dazu anregt, ehrlich über den eigenen Konsum, die eigene Wohlstandsanhäufung nachzudenken. Und so liefert Paech mit seiner "Befreiung vom Überfluss" ein sehr kompaktes sowie wichtiges Buch. Der Leser mag bei der Lektüre ab und an den Kopf schütteln und sich fragen, wie realistisch eine Postwachstumsökonomie ist“ (dradio.de)

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