Vom Tätig-Sein und Güter-Haben

Vom Tätig-Sein und Güter-Haben
Karl-Heinz Brodbeck
Institute für Ökonomie und Philosophie Cusanus Hochschule, 2014
Level: mittel
Perspektive: Diverse
Thema: Konsum, Geschichte des ökonomischen Denkens, Arbeit
Format: Working paper/Zeitschriftenartikel
Link: https://www.econstor.eu/handle/10419/193031/

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Vom Tätig-Sein und Güter-Haben

Karl-Heinz Brodbeck | 2014


 

Abstract:  Geldökonomien vermitteln nicht einfach Wirtschaftssubjekte; sie führen zu einer charakteristischen Trennung zwischen Arbeitenden und Konsumenten. Während die klassische Ökonomie die Arbeit in den Mittelpunkt rückte, sollen nach neoklassischer Lehre die Konsumenten durch ihre Präferenzen die gesamte Ökonomie über die Preise steuern. Diese Denkfigur wird nachfolgend in ihrer ideologischen Funktion dechiffriert. Die Reduktion der meisten Menschen auf die Rolle passiver Konsumenten, die andererseits beim Gelderwerb dem Diktat des Eigentums als Arbeitskraft subsumiert sind, prägt sowohl die Struktur der modernen kapitalistischen Gesellschaften wie die Psyche der Menschen. Die Dualität von Tätig-Sein und Güter-Haben entpuppt sich als spezifische Herrschaftsform.

Key words: Klassische vs. neoklassische Ökonomie; Geldökonomien; Illusion der Realwirtschaft; Konsumentendemokratie

Source: Working Paper Series, Institute für Ökonomie & Philosophie, Cusanus Hochschule für Gesellschaftsgestaltung

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