Performativität in der Marktökonomie. Worum sorgen sich Ökonom*innen?

Schwierigkeit: mittel
Plurale Ökonomik Jena, 2018
Perspektive: Diverse
Thema: Kritik am Mainstream, Wissenschaftstheorie
Format: Vorlesung
Dauer: 01:01:26
Link: https://www.youtube.com/watch?v=nzeOxXe-3zY&feature=youtu.be

Im Zuge der Herausbildung der Finanzmärkte und unter dem Eindruck der Finanzkrise ist unter dem Label „Performativität der Ökonomik“ ein weiterer Diskussionsstrang entstanden: Hierbei wird die Wirkmacht der Ökonomie auf Gesellschaft untersucht. Die Befunde aus diesem Diskusssionstrang stehen dabei im Widerspruch zur selbstbehaupteten Pluralität und Wertneutralität der Ökonomik.

Im Vortrag wird der Frage nach der Entwicklung sowie Wirkung der Ökonomik als Wissenschaftsdisziplin nachgegangen. Dabei werden mit Rückgriff auf das Forschungsprojekt „Ökonomie und Ökonomik“ von Katrin Hirte wesentliche Ergebnisse vorgestellt. Auf Basis einer konzeptionellen sowie empirischen Erhebung wurde dort die Wirkmächtigkeit deutscher Ökonom*innen ab 1945 als konsequent Marktbefürwortende nachgezeichnet.

Hier finden sich die Vortragsfolien und Videoaufzeichnungen weitere Vorträge dieser Reihe:

  • (1) „Ökonomische Misanthropie?“ mit Dr. Sebastian Thieme,
  • (2) „Heterodoxe Perspektiven auf die Krise“ mit Prof. em. Brigitte Young,
  • (3) „Performativität in der Marktökonomie“ mit PD Dr. Katrin Hirte,
  • (4) „Digitale Transformationen“ mit Prof. Leonhard Dobusch.

Die Vortragsreihe wurde von der studentischen Initiative Plurale Ökonomik Jena organisiert und veranstaltet.


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