Wagenknecht - nationale Sitten & Schicksalsgemeinschaft

Cover von Verlagswebsite

Klaus Weber, Wolfgang Veiglhuber (hg.)
Argument, 2022
Niveau: débutant
Perspektive: Marxistische Politische Ökonomik, Diverse, Postkeynesianismus
Thema: Kapitalismuskritik, Institutionen, Regierungen & Politik, Makroökonomik, Reflexion der Ökonomik, Soziale Bewegungen & Transformation
Seitenzahl: 285 Seiten
ISBN: 9783867545310

Klappentext

Wie erkennen wir, was einem neuen Faschismus Vorschub leistet? Dazu muss das Zusammenspiel von ökonomischen, juristischen, kulturellen und weiteren materiellen wie ideologischen Faktoren untersucht werden – aber es sind auch konkrete Personen, die an der Etablierung neuen faschistischen Denkens mitwirken. Die Reihe gestalten der faschisierung versucht aktuelle Tendenzen und aktive Ideolog/innen in Philosophie, Literatur und Politik auszumachen. Dass Wagenknecht keine »Faschistin« ist, darüber sind sich die Autoren einig. Und doch baut sie Brücken ins neofaschistische Lager, hat ihren anti­kapitalistischen Standpunkt eingetauscht gegen einen, der den deutschen Kapitalismus (den sie Marktwirtschaft nennt) unterstützenswert findet, und kultiviert idealistisch-konservatives und reaktionäres Gedankengut (Natürlichkeit sozialer Gesellschaftsformen, Universalität historisch-spezifischer Sachverhalte, Identitätstheorien etc.). Zeit für eine kritische Auseinandersetzung mit Wagenknechts ökonomischen, politischen und kulturellen Diagnosen und Perspektiven.

Kommentar von unseren Editor*innen:

Das Buch ist sehr empfehlenswert, da es sich (u.a.) kritisch mit Sahra Wagenknechts ökonomischem Denken auseinandersetzt. Insbesondere in den Beiträgen von Michael Wendl, Peter Bierl und Wolfgang Veiglhuber wird dabei sehr klar heraus gearbeitet, wie sich Sahra Wagenknecht in der Ideengeschichte ver Volkswirtschaftslehre einordnen lässt. Dabei fällt vor allem ihre Nähe zu konservativen und reaktionären Theorieansätzen auf.

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Schlagwörter: nationalism | populism

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