Karl Marx – Warum der Kapitalismus sich selbst zerstört

Sophie Schriever
ARTE Info, 2014
Level: leicht
Perspektive: Marxistische Politische Ökonomik
Thema: Kapitalismus, Krise, Geschichte des ökonomischen Denkens, Ungleichheit, Arbeit, Kritik am Mainstream, Post-Kapitalismus
Format: Webseite
Link: https://info.arte.tv/de/karl-marx-warum-der-kapitalismus-sich-selbst-zerstoert

Karl Marx erlebt das Elend der Industrialisierung. Er glaubt nicht an ein Überleben dieses Systems, das seine eigenen Arbeiter zugrunde richtet. Seine Theorie zum Untergang des Kapitalismus.


Kommentar von unseren Editor*innen:

Dieser kurze Text eignet sich als Einführung in das Denken von Karl Marx. Seine Arbeitwerttheorie bezieht sich auf die Werke von Adam Smith und David Riccardo und legt dabei anders als seine Vorgänger den Fokus auf die strukturelle Dominanz von kapitalakkumulierenden Arbeitgebern, die die doppelt freien Lohnabhängigen zu mehr Arbeit nötigen als für die Befriedigung der allgemeinen Bedürfnisse notwendig ist, um dadurch einen Mehrwert und Gewinn zu erwirtschaften. Allerdings ist die Theorie allein nicht dazu im Stande andere, wesentliche Bestandteile der Profite zu erklären, wie bspw. resultierend aus der Differenzierung von Gebrauchswert und Tauschwert einer jeden Ware. Somit ist auch Marx' These von einer tendentiell fallenden Profitrate nicht mehr vollständig haltbar.


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Schlagwörter: profit rate | surplus value

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